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Ratgeber & Blog

Willkommen im Ratgeber-Blog von pflege-heime.ch – Ihrer verlässlichen Informationsquelle für alle Themen rund um das Leben und die Pflege im Alter in der Schweiz. Unser Ziel ist es, Betroffenen und Angehörigen Orientierung in einer oft emotionalen und komplexen Lebensphase zu bieten. Ob es um die schwierige Entscheidung für den Eintritt ins Pflegeheim, die Organisation der Betreuung zu Hause oder den einfühlsamen Umgang mit Demenz geht: Hier finden Sie fundierte Fachartikel, wertvolle Alltagstipps und aktuelle Pflegetrends. Zudem beleuchten wir essenzielle Fragen zur Finanzierung, Vorsorge und Gesundheit im Alter, um Sie bei wichtigen Entscheidungen bestmöglich zu unterstützen.

+ Häufige Fragen zu unserem Pflege-Ratgeber (FAQ)

Welche Schwerpunkte setzt der Ratgeber-Blog von pflege-heime.ch?

Unser Blog fokussiert sich auf alle relevanten Bereiche rund um das Älterwerden in der Schweiz. Dazu gehören praxisnahe Tipps zur Pflegeheim-Suche, detaillierte Informationen zum Betreuten Wohnen, Ratschläge für die häusliche Pflege (Spitex) sowie umfassende Ratgeber zu zentralen Themen wie Demenz, Finanzierung und Vorsorge.

An wen richten sich die Fachartikel in diesem Pflege-Blog?

Die Beiträge richten sich in erster Linie an pflegende Angehörige, Senioren und alle Personen, die sich frühzeitig mit dem Thema Alterspflege in der Schweiz auseinandersetzen möchten. Wir bieten fundierte Hilfestellungen und Antworten für Betroffene in jeder Phase des Pflegebedarfs.

Finden pflegende Angehörige hier konkrete Entlastungstipps?

Ja, ein grosser Teil unseres Ratgebers widmet sich der physischen und psychischen Entlastung pflegender Angehöriger. Wir teilen Strategien zur Stressbewältigung, informieren über gezielte Entlastungsangebote wie Tagesstätten und geben Tipps zur sicheren Organisation der Pflege zu Hause.

Behandelt der Ratgeber die Finanzierung von Pflegekosten in der Schweiz?

Absolut. Die Kosten für Pflegeheime oder die Betreuung zu Hause sind ein zentrales Thema. In unseren Artikeln erklären wir detailliert, wie sich Heimkosten zusammensetzen, welche Pflegeleistungen die Krankenkasse übernimmt und wann ein rechtlicher Anspruch auf Ergänzungsleistungen (EL) oder Hilflosenentschädigung besteht.

Gibt es Expertenrat zum richtigen Umgang mit Demenz-Patienten?

Demenz ist ein hochsensibles Thema, dem wir eine eigene Kategorie widmen. Wir veröffentlichen regelmässig Beiträge, die Angehörigen helfen, das komplexe Krankheitsbild besser zu verstehen, die Kommunikation anzupassen und den Alltag für demenzerkrankte Menschen sicherer und würdevoller zu gestalten.

Wie hilft mir der Blog bei der Entscheidung zwischen Pflegeheim und Betreutem Wohnen?

Wir stellen die verschiedenen Wohnformen im Alter objektiv gegenüber. Unsere Artikel beleuchten die Vor- und Nachteile von klassischen Altersheimen, Pflegewohngruppen und Seniorenresidenzen, um Ihnen eine fundierte, auf Ihre individuelle Familiensituation abgestimmte Entscheidungshilfe zu bieten.

Werden auch rechtliche und präventive Themen wie Patientenverfügung besprochen?

Ja, die rechtliche Vorsorge ist ein essenzieller Bestandteil unseres Blogs. Unter der Kategorie "Vorsorge" klären wir auf, warum Dokumente wie der Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung so wichtig sind und worauf Sie bei der Erstellung nach Schweizer Recht unbedingt achten müssen.

Wie bleibt die Lebensqualität im Alter gemäss Ihrem Ratgeber erhalten?

In den Rubriken "Gesundheit im Alter" und "Leben im Alter" publizieren wir Beiträge zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Die Themenvielfalt reicht von Gedächtnistraining und Sturzprävention bis hin zur sozialen Teilhabe und einer erfüllten Intimität im Alter.

Berichtet der Blog über aktuelle Pflegetrends und neue Pflegehilfsmittel?

Wir halten Sie über wichtige Innovationen im Pflegesektor auf dem Laufenden. Dazu gehören ausführliche Vorstellungen neuer, alltagserleichternder Pflegehilfsmittel, moderne Notrufsysteme für Senioren sowie spannende Entwicklungen in der Schweizer Pflegepolitik.

Sind die Informationen im Blog spezifisch auf das Schweizer System ausgelegt?

Ja, sämtliche Artikel, rechtlichen Rahmenbedingungen, Finanzierungstipps und Systemerklärungen in unserem Blog beziehen sich explizit auf das Schweizer Gesundheits- und Pflegesystem. Dies garantiert Ihnen höchste Verlässlichkeit und Relevanz für Ihre Situation vor Ort.

Kann ich über den Blog auch direkt Pflegeplätze in meiner Nähe finden?

Während der Blog primär der hochwertigen Informationsvermittlung dient, ist er nahtlos mit unserer Hauptplattform verknüpft. Sie können das erworbene Fachwissen direkt nutzen, um über unsere Suchfunktion gezielt nach freien Pflegeheimen, Betreutem Wohnen oder Pflegejobs in Ihrem Kanton zu suchen.

Wie oft erscheinen neue Fachartikel zum Thema Alterspflege?

Wir aktualisieren unseren Ratgeber regelmässig mit neuen, sorgfältig recherchierten Fachbeiträgen. So stellen wir sicher, dass Angehörige und Senioren stets Zugriff auf die aktuellsten Informationen, Gesetzesanpassungen und besten Praxis-Tipps rund um das Thema Pflege haben.

  • Wohnen im Alter - Wohnformen & Trends

    von Martin Weingart | 02.06.2023
    Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft zeigt einen stetig steigenden Anteil älterer Menschen. Insbesondere in der Schweiz wird bis zum Jahr 2025 jede fünfte Person über 65 Jahre alt sein, und bis 2035 sogar jede vierte. Gleichzeitig möchten immer mehr Menschen dank guter Alters- und Gesundheitsvorsorge bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen. In diesem Artikel betrachten wir die Herausforderungen und Lösungen dieser Entwicklung und zeigen zukunftsweisende Wohnkonzepte für das Leben im Alter auf. Demografische Entwicklung Alterung der Bevölkerung Die Alterspyramide zeigt, dass der Anteil junger Menschen im Jahre 1900 noch sehr hoch war. Zwischen 1943 und 1966 gab es dann eine Geburtenspitze und es folgten die Babyboomer. Bis im Jahr 2045 wird sich der Anteil der 65-Jährigen von 18% auf rund 27% erhöhen und der Anteil von über 80-jährigen wird sich von aktuell gut 5% auf 10% steigern. In 10 Jahren wird es mehr Menschen ab 65 Jahren geben als Jugendliche und Kinder unter 20 Jahren. Ein Viertel der Bevölkerung wird dann über 65-jährig sein. Politische Herausforderungen Die rasante Zunahme von Menschen im 3. und 4. Lebensalter zwingt die schweizerische Alterspolitik, sich verstärkt mit den folgenden Themen auseinanderzusetzen: Ein mögliches längeres Arbeitsleben Förderung und Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens im Alter Unterschiedliche Lebens- und Bedürfnislagen älterer Menschen Garantieren der Solidarität und Unterstützung von Hilfsbedürftigen Steigende Pflege- und Unterstützungsbedürfnisse und deren Kosten Übergreifende Generationenpolitik durch die erweiterte gemeinsame Lebensspanne Krankheitsbilder Auch wenn die allgemeine Lebenssituation heute gut ist, lassen sich im Alter körperliche Beeinträchtigungen nicht verhindern. Die häufigsten Krankheitsbilder sind die Folgenden: Funktionelle Einschränkungen Depressionen durch schlechtes mentales Wohlbefinden Stürze als häufigste Unfallart Chronische Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose und Osteoporose Herz- und Kreislauferkrankungen als häufigste Todesursache Flüssigkeitsmangel führt zur Abnahme körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit Suchtverhalten wie Rauchen, Alkohol und Medikamentenmissbrauch Demenz, was zu Gedächtnisverlust führt Ambulant vor Stationär Die Alterspflege befindet sich im Wandel und es ist nicht nur erstrebenswerter, sondern auch volkswirtschaftlich günstiger, leicht pflegebedürftige Menschen ambulant zu Hause statt stationär in einem Heim zu betreuen. Dies deckt sich auch mit dem Wunsch der meisten älteren Menschen, möglichst lange selbstständig zu Hause leben zu können. Der Bund sieht hier Handlungsbedarf und hat die Regelung «ambulant vor stationär» in die Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) aufgenommen. Die ambulante Pflege und das betreute Wohnen gewinnen deshalb künftig noch mehr an Bedeutung. Übersicht von Wohnformen im Alter Es gibt heute bereits eine Vielzahl verschiedener Wohnkonzepte, die sich je nach Bedürfnis- und Altersphase anbieten. Die folgende Aufzählung zeigt eine Abgrenzung der möglichen Wohnformen und gliedert diese nach Betreuungsintensität: Privates Wohnen: Miete oder Eigentum einer Wohnung oder eines Hauses. Privates gemeinschaftliches Wohnen: Zusammenleben mehrerer Personen in einer Wohnung oder einem Haus, die sich Küche und Wohnzimmer teilen, aber ein eigenes Zimmer haben. Alterswohnen: Liegenschaft mit Alterswohnungen ohne Betreuung vor Ort. Betreutes Alterswohnen: Zum Beispiel eine Seniorenresidenz, angebunden an einen Pflegebetrieb mit ambulanten Dienstleistungen. Private Unterstützungslösungen: Ältere Menschen stellen unentgeltlich ihren Wohnraum gegen Hilfeleistung zur Verfügung oder Privatpersonen bieten pflegebedürftigen Personen einen Pflegeplatz in der eigenen Wohnung an. Pflegewohnangebote: Dazu gehörigen Pflegeheime, Pflegewohngruppen oder Altersheime. Alters- und seniorengerechtes Wohnen Anpassung des Wohneigentums Ältere Eigenheimbesitzer sollten frühzeitig in Erwägung ziehen, die Wohnung oder das Haus altersgerecht zu machen, d.h. bauliche Anpassungen vorzunehmen: Duschnische statt Badewanne, Treppenlift statt Treppe, Entfernung von Türschwellen, Anbringen von Haltegriffen usw. Vielfach gehen solche Umbauten auch einher mit einer «Redimensionierung». Nach dem Auszug der Kinder ist das Haus ohnehin viel zu gross und müsste seit langem neu, sinnvoller aufgeteilt werden. Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, mit dem Umbau das Eigenheim auch gleich seniorengerecht zu machen. Neue Wohnformen Nicht alle Seniorinnen und Senioren sind jedoch in der komfortablen Lage, ihr Wohneigentum an ihre veränderten Bedürfnisse im Alter anzupassen. Als Mieter müssen sich viele auf die Suche nach etwas Neuem, Geeigneterem machen. Glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren erfreuliche Entwicklungen hin zu neuen Wohnformen, in denen sich die Generationen treffen und voneinander profitieren und lernen können, anstatt aneinander vorbeizuleben. Für ältere Menschen, die Geselligkeit und sozialen Austausch schätzen, könnte zum Beispiel eine Wohn- oder Hausgemeinschaft ideal sein. Betreutes Wohnen und Selbstständigkeit Selbst organisierten Wohn- und Hausgemeinschaften haben jedoch vor allem dort Aussicht auf Erfolg, wo alle Altersgruppen sich noch ohne grössere Probleme gleichermassen einbringen können. Die stetige Zunahme der betagten Wohnbevölkerung in der Schweiz lässt dies aber nicht immer zu, lässt hingegen den Bedarf an Gemeinschaften anwachsen, in denen auf besondere Bedürfnisse noch besser eingegangen werden kann. Und so werden im grossen Stil Häuser, Zentren oder ganze Wohnsiedlungen mit so genannten Alterswohnungen geschaffen. Herausforderung «Altersdemenz» Mit zunehmender Alterung der Gesellschaft wird die Anzahl an demenzkranken Personen zunehmen. Diese Spezialbauten sind aufwendig und kostspielig und werden die staatlichen Budgets belasten. Herausforderung «Wohnen in Zentrumslagen» Das Bedürfnis der älteren Generation nach einer gut erschlossenen Wohnung ist zentral. Unabhängige Pensionierte sind noch stärker auf den Komfort von öffentlicher Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen und Erholung im unmittelbaren Umfeld angewiesen. Qualifizierte Verdichtung, An- und Aufbauten sind gefordert, um all den jungen und älteren Wohnungssuchenden in die Zentren gerecht zu werden. Herausforderung «Kleinwohnungen» Wohnen im Alter heisst Wohnen in einem Kleinhaushalt. Pensionierte leben zu zweit oder alleine, dadurch wird die Nachfrage an Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen in gut erschlossenen und versorgten Zentrumsregionen weiter zunehmen. Herausforderung «hindernisfreier Altbestand» Neue Wohnungen sind heute weitgehend hindernisfrei. Senioren leben jedoch oft in erschwinglichen Altbauwohnungen und möchten im gewohnten Umfeld bleiben. Es sind Grundlagen und Strategien für kostengünstiges, hindernisfreies Umbauen von Altbau-Liegenschaften zu entwickeln. Fazit Das Leben im Alter 2030 wird geprägt sein von innovativen und angepassten Wohnkonzepten, die den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung gerecht werden. Ob in den eigenen vier Wänden, in gemeinschaftlichen Wohnformen oder betreuten Wohnangeboten, die Zukunft des altersgerechten Wohnens in der Schweiz ist vielversprechend. Durch die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung und der Herausforderungen, die sich daraus ergeben, können wir sicherstellen, dass ältere Menschen in unserer Gesellschaft ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen können.
  • Pflegetrends in der Schweiz - Die Zukunft der Alterspflege

    von Martin Weingart | 01.06.2023
    Die Zukunft der Alterspflege in der Schweiz sieht einem Wandel entgegen. In diesem Artikel werden die aktuellen Entwicklungen und Trends in der Geriatrie in der Schweiz untersucht. Es wird darauf eingegangen, wie sich die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung verändern und welche neuen Konzepte und Lebensmodelle im Bereich der Alterspflege entstehen, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Pflegetrends in der Schweiz zu geben und aufzuzeigen, wie die Zukunft der geriatrischen Versorgung in der Schweiz aussehen könnte. 1. Veränderung der Bedürfnisse und Ansprüche Der demografische Wandel und die steigende Lebenserwartung stellen das Pflegesystem in der Schweiz vor neue Herausforderungen. Die Bedürfnisse und Ansprüche der älteren Bevölkerung ändern sich fortlaufend, und die traditionellen Alters- und Pflegeheime müssen sich diesen Veränderungen anpassen. 1.1. Anpassung an veränderte Lebensstile Die Babyboomer-Generation, die in den nächsten Jahren in den Ruhestand tritt, hat andere Anforderungen an das Leben im Alter als die vorherigen Generationen. Sie legen mehr Wert auf Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und einen hohen Lebensstandard. Dementsprechend müssen die Alters- und Pflegeeinrichtungen ihre Angebote und Lebensmodelle an diese veränderten Bedürfnisse anpassen. 1.2. Wandelnde Krankheitsbilder Die steigende Lebenserwartung führt auch zu einer Veränderung der Krankheitsbilder im Alter. Die Zahl der Demenzkranken wird in den kommenden Jahren stark ansteigen, und die Pflegeeinrichtungen müssen sich darauf einstellen, diese Patienten angemessen zu betreuen und zu versorgen. Auch die Pflegefinanzierung wird durch diese Entwicklung vor neue Herausforderungen gestellt. 2. Entwicklungen in der Alterspflege Die Alterspflege in der Schweiz unterliegt einem stetigen Wandel. Neue Konzepte und Lebensmodelle entstehen, um den veränderten Bedürfnissen der älteren Bevölkerung gerecht zu werden. 2.1. Dezentrale Organisation Ein wesentlicher Trend in der Alterspflege ist die zunehmende Dezentralisierung der Pflegeangebote. Anstelle von grossen, spitalähnlichen Gebäuden, die traditionell als Alters- und Pflegeheime genutzt wurden, entstehen vermehrt kleinere, in den Sozialraum eingebettete Wohnformen. Dazu zählen beispielsweise Hausgemeinschaften, in denen sich mehrere Senioren ein Haus teilen, oder Alters- und Pflege-Wohngemeinschaften in Wohnquartieren. 2.2. Kombination von ambulanter und stationärer Pflege Die Zukunft der Alterspflege in der Schweiz sieht eine Kombination von ambulanter und stationärer Pflege vor. Senioren, die das 80. Lebensjahr erreicht haben, können in sogenannte Appartements umziehen, in denen sie verschiedene Dienstleistungen wie Essen oder Pflege aus dem Gesundheitszentrum in Anspruch nehmen können. So können ältere Menschen länger in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und erhalten gleichzeitig die Unterstützung, die sie benötigen. 3. Beispiele für innovative Pflegekonzepte in der Schweiz In der Schweiz gibt es bereits einige innovative Pflegekonzepte, die einen Ausblick auf die mögliche Zukunft der geriatrischen Versorgung geben. 3.1. Lindenhof in Oftringen Das Pflegeheim Lindenhof in Oftringen im Kanton Aargau ist ein Beispiel für ein modernes Alters- und Pflegezentrum, das sich nach den Bedürfnissen der Kunden richtet. Hier werden die Bewohner dazu ermuntert, an alltäglichen sozialen Aktivitäten teilzunehmen und einen möglichst grossen Freiraum zu geniessen. Der Lindenhof funktioniert als Drehscheibe für Pflege und Betreuung von älteren und kranken Menschen und bietet gleichzeitig Dienstleistungen für die gesamte Gemeinde und Umgebung an, wie beispielsweise Podologie oder Coiffeur. 3.2. Thurvita AG in Wil Das Pilotprojekt der Thurvita AG in Wil im Kanton St. Gallen zeigt, wie ein neues dezentrales Pflegesystem in der Schweiz funktionieren könnte. Durch die Kombination von ambulanter und stationärer Pflege können hier Kosten gespart werden, ohne dass die Qualität der Versorgung darunter leidet. Laut dem Geschäftsführer Alard du Bois-Reymond können durch dieses Modell 20 bis 30 Prozent weniger Pflegekosten entstehen. 4. Skepsis bei Gesundheitsökonomen Die neuen Ansätze und Modelle in der Alterspflege stossen jedoch auch auf Skepsis bei einigen Gesundheitsökonomen. Sie befürchten, dass die Kostenersparnisse vor allem auf dem Rücken des Pflege- und Ärztepersonals erzielt werden könnten. Trotzdem wird das Modell als Schritt in die richtige Richtung gesehen und kann als Fortschritt in der Pflege betrachtet werden. 5. Das Wohnen im Alter und die Familie Die Geschäftsführerin der Stiftung Age, Antonia Jann, betont, dass es oft eine Illusion ist, dass die Familie im Falle einer Hilflosigkeit der Mutter oder des Vaters alles alleine machen kann. Daher ist es wichtig, dass es ausreichend Angebote für das Wohnen im Alter gibt, um sowohl den älteren Menschen selbst als auch deren Familien zu entlasten. 6. Finanzierung der Alterspflege in der Schweiz Die Finanzierung der Pflegekosten in der Schweiz ist auf drei Parteien verteilt: Staat, pflegebedürftige Person und Krankenkasse. Der Beitrag der Krankenkasse sollte rund 60 Prozent der Pflegekosten decken. Die restliche Finanzierung ist von der kantonalen Gesetzgebung abhängig und kann entweder Sache der Gemeinden, des Kantons oder eine Mischrechnung zwischen beiden sein. 7. Erganzungsleistungen und "Systemfehler" In der Schweiz können Heimbewohner bis zu 6000 Franken Erganzungsleistungen beantragen, wenn sie nachweisen können, dass sie über keine ausreichenden Mittel mehr verfügen. Allerdings gibt es hier einen sogenannten "Systemfehler": Personen, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben und Ess-, Wasche- und Putzservice in Anspruch nehmen, können keine Erganzungsleistungen beantragen, obwohl dieser Service unter dem Strich viel günstiger als ein Heimaufenthalt ist. 8. Die Zukunft der Alterspflege: Herausforderungen und Chancen Die Alterspflege in der Schweiz steht vor grossen Herausforderungen, gleichzeitig bieten sich aber auch Chancen für innovative Lösungen und Modelle. Die Politik muss sich mit der Frage auseinandersetzen, ob das bisherige System beibehalten werden soll oder ob alternative Finanzierungsmodelle wie eine solidarische Pflegeversicherung oder ein privates Pflegekapital analog zur Säule 3a besser geeignet wären. 9. Fazit Die Pflegetrends in der Schweiz zeigen, dass die Zukunft der geriatrischen Versorgung in der Dezentralisierung der Pflegeangebote, der Kombination von ambulanter und stationärer Pflege und der Anpassung an die veränderten Bedürfnisse und Ansprüche der älteren Bevölkerung liegt. Innovative Konzepte wie der Lindenhof oder das Pilotprojekt der Thurvita AG sind Beispiele dafür, wie die Alterspflege in der Schweiz zukünftig aussehen könnte. Dabei stehen die Gesellschaft und die Politik vor der Herausforderung, die Finanzierung der Pflegekosten sicherzustellen und die Qualität der Versorgung zu gewährleisten.
  • Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege - Finanzierung & Anschaffung

    von Martin Weingart | 29.05.2023
    Pflegehilfsmittel sind wichtige Unterstützungsmittel, die Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen im Alltag helfen, das Leben einfacher und komfortabler zu gestalten. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die verschiedenen Arten von Pflegehilfsmittel, Finanzierungsmöglichkeiten und deren Anwendung in der häuslichen Pflege in der Schweiz. Einleitung: Die Bedeutung von Pflegehilfsmitteln Pflegehilfsmittel dienen dazu, die Lebensqualität und Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen zu erhalten oder zu verbessern. Sie erleichtern den Alltag sowohl für die Pflegepersonen als auch für die betroffenen Personen und helfen dabei, körperliche Defizite auszugleichen, den Gesundheitszustand zu beobachten und die häusliche Pflege zu erleichtern. Die Hauptkategorien von Pflegehilfsmitteln sind: Technische Pflegehilfsmittel: z.B. Pflegebetten, mobile Patientenlifter, Rollstühle, Rollatoren Verbrauchsmaterialien: z.B. Inkontinenzartikel, Bettschutzeinlagen, Hygieneartikel, Einmalhandschuhe In der folgenden Übersicht werden die verschiedenen Arten von Pflegehilfsmitteln und deren Finanzierungsmöglichkeiten in der Schweiz detailliert erläutert. Übersicht über Pflegehilfsmittel 1. Technische Pflegehilfsmittel Technische Pflegehilfsmittel sind Geräte und Gegenstände, die die Mobilität, Sicherheit und Komfort von Pflegebedürftigen verbessern. Beispiele für technische Pflegehilfsmittel sind: Pflegebetten: Ermöglichen eine bequeme und sichere Lagerung der pflegebedürftigen Person und erleichtern die Pflege. Mobile Patientenlifter: Helfen, die pflegebedürftige Person sicher und komfortabel zu bewegen, z.B. vom Bett in den Rollstuhl. Pflegerollstühle: Speziell konzipierte Rollstühle für die häusliche Pflege, die den Komfort und die Mobilität der Pflegebedürftigen unterstützen. Rollatoren: Gehhilfen, die die Mobilität und Stabilität von pflegebedürftigen Personen verbessern. 2. Verbrauchsmaterialien Verbrauchsmaterialien sind Einwegartikel, die im Rahmen der häuslichen Pflege benötigt werden. Beispiele für Verbrauchsmaterialien sind: Inkontinenzartikel: Produkte wie Einlagen oder Windeln, die bei Inkontinenzproblemen helfen. Bettschutzeinlagen: Schützen die Matratze vor Verunreinigungen und erleichtern die Reinigung. Hygieneartikel: Produkte wie Feuchttücher oder Desinfektionsmittel, die die Körperhygiene und Sauberkeit im Pflegebereich gewährleisten. Einmalhandschuhe: Schützen die Hände der Pflegeperson vor Infektionen und erleichtern die Hygiene. Finanzierung von Pflegehilfsmitteln Die Finanzierung von Pflegehilfsmitteln in der Schweiz ist unterschiedlich geregelt und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Alter und der Versicherungssituation der pflegebedürftigen Person. Im Folgenden werden die wichtigsten Finanzierungsmöglichkeiten für Pflegehilfsmittel in der Schweiz vorgestellt. 1. Finanzierung durch die AHV Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) übernimmt in der Regel 75 Prozent der Nettokosten für bestimmte Pflegehilfsmittel, ohne dabei die individuellen Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu berücksichtigen. Dazu gehören beispielsweise Hörgeräte, Gehhilfen, orthopädische Schuhe, rutschfeste Unterlagen und Bandagen. 2. Finanzierung durch die IV Die Invalidenversicherung (IV) finanziert ebenfalls Pflegehilfsmittel, insbesondere für Menschen, die vor Erreichen des Rentenalters aufgrund von Invalidität auf solche angewiesen sind. Zu den von der IV finanzierten Hilfsmitteln gehören unter anderem Gehhilfen wie Rollatoren und Gehböcke. 3. Finanzierung durch die Krankenversicherung Die Krankenversicherung kann ebenfalls die Kosten für Pflegehilfsmittel übernehmen, insbesondere wenn diese von einem Arzt als medizinisch notwendig eingestuft und verordnet werden. Hierbei sind sowohl die Mittel- und Gegenständeliste (MiGel) der Grundversicherung als auch die Zusatzversicherung der Krankenkasse zu prüfen. 4. Weitere finanzielle Hilfen Es gibt weitere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für Pflegehilfsmittel zu erhalten, wie zum Beispiel den Occasionsmarkt für Hilfsmittel oder die Unterstützung durch lokale Organisationen wie Pro Senectute, Samaritervereine oder die Spitex. Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege in der Schweiz: Praktische Anwendungen Im Folgenden werden einige Beispiele für Pflegehilfsmittel und deren praktische Anwendung in der häuslichen Pflege in der Schweiz vorgestellt. 1. Mobilitätsförderung Pflegehilfsmittel wie Rollatoren, Rollstühle oder Gehstöcke unterstützen die Mobilität und Unabhängigkeit von Pflegebedürftigen im Alltag. Sie ermöglichen es ihnen, sich sicher und selbstständig zu bewegen und somit ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. 2. Alltagshilfen Alltagshilfen wie Greifhilfen, Ess- und Trinkhilfen oder orthopädische Schuhe erleichtern den Alltag von Pflegebedürftigen und deren pflegenden Angehörigen. Sie helfen bei alltäglichen Aufgaben wie Anziehen, Essen und Trinken oder Körperpflege und tragen somit zu einer erhöhten Lebensqualität bei. 3. Sicherheit und Schutz Pflegehilfsmittel wie Hausnotrufgeräte, rutschfeste Unterlagen oder spezielle Beleuchtungssysteme bieten Sicherheit und Schutz im häuslichen Umfeld. Sie reduzieren das Risiko von Unfällen und Stürzen und tragen somit zu einem sicheren und komfortablen Lebensumfeld bei. 4. Körperpflege und Hygiene Pflegehilfsmittel wie Bade- und Duschhilfen, Inkontinenzartikel oder Hygieneartikel erleichtern die Körperpflege und gewährleisten die Sauberkeit im Pflegebereich. Sie ermöglichen es Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen, die Körperhygiene aufrechtzuerhalten und somit die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln Bei der Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden: Bedarf und Notwendigkeit: Die Pflegehilfsmittel sollten den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen der pflegebedürftigen Person entsprechen und von einem Arzt als notwendig eingestuft und verordnet werden. Qualität und Funktionalität: Die Pflegehilfsmittel sollten qualitativ hochwertig, funktional und langlebig sein. Kosten und Finanzierung: Die Kosten für Pflegehilfsmittel sollten im Rahmen der verfügbaren Finanzierungsmöglichkeiten liegen. Beratung und Unterstützung: Bei der Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln sollten Sie sich von Experten wie Pro Senectute, Samaritervereinen oder der örtlichen Spitex beraten lassen. Fazit Pflegehilfsmittel sind unverzichtbare Unterstützungsmittel für die häusliche Pflege in der Schweiz. Sie verbessern die Lebensqualität und Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen und erleichtern den Alltag für pflegende Angehörige. Die Finanzierung von Pflegehilfsmitteln kann über verschiedene Quellen erfolgen, wie z.B. die AHV, IV oder die Krankenversicherung. Bei der Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln ist es wichtig, den individuellen Bedarf und die Notwendigkeit der pflegebedürftigen Person zu berücksichtigen und sich von Experten beraten zu lassen.
  • Betreuende Angehörige - So schützen Sie sich vor Überlastung

    von Martin Weingart | 25.05.2023
    Familienpfleger sind oft die Hauptstütze der Pflege und Betreuung von älteren oder kranken Angehörigen. Sie sind daher stark gefordert und können leicht überfordert werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie als Familienpfleger einen angemessenen Schutz vor Überlastung gewährleisten und welche Entlastungsmöglichkeiten und Tipps es gibt, um sich selbst und Ihre Lieben bestmöglich zu unterstützen. 1. Einführung 1.1 Die Rolle der Familienpfleger Familienpfleger übernehmen eine grosse Verantwortung, wenn es darum geht, älteren oder kranken Angehörigen in ihrem Alltag beizustehen. Sie helfen bei der Körperpflege, beim Einkaufen, im Haushalt und bei der medizinischen Versorgung. Dabei sind sie häufig selbst stark gefordert und müssen ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Überlastung und Erschöpfung sind daher keine Seltenheit. 1.2 Schutz vor Überlastung Überlastung kann sowohl für die Familienpfleger selbst als auch für die betreuten Personen negative Folgen haben. Daher ist es wichtig, rechtzeitig Schutzmassnahmen zu ergreifen und Entlastungsmöglichkeiten zu nutzen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen verschiedene Tipps und Strategien vor, wie Sie als Familienpfleger in der Schweiz einen angemessenen Schutz vor Überlastung gewährleisten können. 2. Entlastung durch professionelle Hilfe 2.1 Einsatz von Fachpersonal Eine Möglichkeit, sich als Familienpfleger zu entlasten, besteht darin, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. In der Schweiz gibt es zahlreiche öffentliche und private Institutionen wie die Spitex oder Dovida, die Pflege- und Betreuungsdienstleistungen anbieten. Diese können stunden- oder tageweise in Anspruch genommen werden und sind genau auf die Bedürfnisse der zu betreuenden Person zugeschnitten. 2.2 Finanzielle Unterstützung In vielen Fällen können die Kosten für professionelle Pflege- und Betreuungsdienstleistungen von der Kranken- und Pflegeversicherung übernommen werden. Familienpfleger sollten daher frühzeitig prüfen, welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. 3. Entlastung durch Freunde und Familie 3.1 Aufgabenverteilung Eine weitere Möglichkeit, sich als Familienpfleger zu entlasten, ist die Verteilung der Pflege- und Betreuungsaufgaben auf mehrere Schultern. Sprechen Sie mit anderen Familienmitgliedern, Freunden oder Nachbarn darüber, ob sie bereit wären, bestimmte Aufgaben zu übernehmen oder regelmässig Zeit mit der zu betreuenden Person zu verbringen. 3.2 Gemeinsame Organisation Um die Aufgabenverteilung effizient zu gestalten, kann es hilfreich sein, gemeinsam einen Plan oder ein Pflegetagebuch zu führen. So behalten alle Beteiligten den Überblick über anstehende Aufgaben und Termine und können sich besser auf ihre jeweiligen Einsatzzeiten einstellen. 4. Selbstfürsorge und Stressbewältigung 4.1 Auszeiten nehmen Gönnen Sie sich als Familienpfleger regelmässig Auszeiten, um sich körperlich und mental zu erholen. Nutzen Sie die freie Zeit, um sich selbst etwas Gutes zu tun, Hobbys nachzugehen oder sich mit Freunden zu treffen. 4.2 Entspannungstechniken Regelmässige Entspannungsübungen wie Meditation, Yoga oder Atemtechniken können dabei helfen, Stress abzubauen und die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken. Ebenso können körperliche Aktivitäten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden haben. 5. Unterstützung durch Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen 5.1 Selbsthilfegruppen Der Austausch mit anderen Familienpflegern in Selbsthilfegruppen kann eine wertvolle Unterstützung bieten. In der Schweiz gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen, die sich regelmässig treffen und Tipps und Erfahrungen austauschen. 5.2 Beratungsstellen In jedem Kanton gibt es zudem Anlaufstellen, an die sich Familienpfleger wenden können, wenn sie Fragen haben oder Hilfe benötigen. Diese bieten Informationen, Beratung und Unterstützung rund um die Pflege und Betreuung von Angehörigen. 6. Prävention von Überlastung 6.1 Frühzeitige Erkennung von Warnsignalen Um Überlastung zu vermeiden, ist es wichtig, frühzeitig auf Warnsignale zu achten. Dazu gehören körperliche Symptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen oder Schmerzen sowie seelische Symptome wie Unzufriedenheit, Antriebslosigkeit oder Angstzustände. 6.2 Ehrliche Einschätzung der eigenen Belastungsgrenzen Versuchen Sie, Ihre eigenen Belastungsgrenzen realistisch einzuschätzen und sich rechtzeitig Hilfe zu holen, wenn Sie merken, dass Sie an Ihre Grenzen stossen. Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld über Ihre Gefühle und Bedürfnisse und bitten Sie aktiv um Unterstützung. 7. Weiterbildung und Information 7.1 Schulungen und Kurse Um als Familienpfleger bestmöglich auf die Pflege- und Betreuungsaufgaben vorbereitet zu sein, kann es sinnvoll sein, an Schulungen oder Kursen teilzunehmen. In der Schweiz werden zahlreiche Weiterbildungsangebote rund um das Thema Pflege und Betreuung von Angehörigen angeboten. 7.2 Informationsmaterialien Informieren Sie sich zudem über Informationsmaterialien, Ratgeber oder Online-Portale, um sich ein umfassendes Wissen über die Pflege und Betreuung von Angehörigen anzueignen. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Ressourcen, um sich gezielt über Entlastungsmöglichkeiten und Hilfsangebote zu informieren. 8. Flexibilität im Arbeitsleben 8.1 Gespräche mit dem Arbeitgeber Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über Ihre Situation als Familienpfleger und erörtern Sie gemeinsam Möglichkeiten, um Arbeitszeiten oder Arbeitsmodelle flexibler zu gestalten. Dies kann beispielsweise die Möglichkeit von Home Office, Teilzeitarbeit oder Gleitzeit beinhalten. 8.2 Pflegeurlaub und Pflegefreistellung In der Schweiz haben Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Pflegeurlaub oder Pflegefreistellung, um sich um ihre Angehörigen zu kümmern. Erkundigen Sie sich über Ihre Rechte und Möglichkeiten und nutzen Sie diese, um sich als Familienpfleger gezielt Entlastung zu verschaffen. 9. Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften 9.1 Kommunikation mit Ärzten und Therapeuten Ein enger Austausch mit den behandelnden Ärzten und Therapeuten der betreuten Person ist für Familienpfleger von grosser Bedeutung. Informieren Sie sich regelmässig über den Gesundheitszustand, den Behandlungsverlauf und eventuelle Veränderungen in der Pflegesituation. 9.2 Anpassung der Pflege- und Betreuungsmassnahmen Arbeiten Sie eng mit den medizinischen Fachkräften zusammen, um die Pflege- und Betreuungsmassnahmen bestmöglich auf die Bedürfnisse der betreuten Person abzustimmen und gegebenenfalls anzupassen. Dies kann dazu beitragen, Überlastung zu vermeiden und die Qualität der Pflege zu verbessern. 10. Rechtliche Aspekte 10.1 Pflegevertrag und Vergütung In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, einen Pflegevertrag zwischen Familienpfleger und der zu betreuenden Person abzuschliessen. Dieser regelt die Vergütung, den Betreuungsaufwand sowie die Verantwortung der Familienpfleger und kann zur Absicherung beider Seiten beitragen. 10.2 Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung Für den Fall, dass die betreute Person nicht mehr in der Lage ist, selbst Entscheidungen über ihre medizinische Versorgung oder rechtliche Angelegenheiten zu treffen, sollte eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung vorliegen. Diese Dokumente stellen sicher, dass die Interessen und Wünsche der betreuten Person gewahrt werden und Familienpfleger in ihrem Interesse handeln können. Insgesamt ist es wichtig, dass Familienpfleger Schutz vor Überlastung suchen und sich aktiv um Entlastung bemühen, um sowohl für sich selbst als auch für die betreuten Angehörigen bestmöglich zu sorgen. Die in diesem Artikel vorgestellten Tipps und Strategien können dabei helfen, diese Herausforderung erfolgreich zu bewältigen.
  • Pflegebedarf - Welche Pflegestufen gibt es in der Schweiz?

    von Martin Weingart | 22.05.2023
    Der Bedarf an Pflege und Unterstützung im Alltag nimmt aufgrund des demografischen Wandels und der steigenden Lebenserwartung kontinuierlich zu. In der Schweiz gibt es unterschiedliche Pflegestufen, die den täglichen Pflegebedarf und den damit verbundenen finanziellen Beitrag bestimmen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Pflegebedarf, die Pflegestufen und die Finanzierung von Pflegeleistungen in der Schweiz. Pflegebedarf: Wann ist er gegeben? Der Pflegebedarf ist gegeben, wenn eine Person in ihrem Alltag Unterstützung benötigt und nicht mehr in der Lage ist, bestimmte tägliche Aktivitäten ohne Hilfe durchzuführen. Dies kann aufgrund von körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen der Fall sein. Die Beurteilung des Pflegebedarfs erfolgt in der Regel durch eine Fachperson, die die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der betroffenen Person bewertet. Pflegestufen in der Schweiz: Ein Überblick In der Schweiz werden die Pflegestufen 1 bis 12 verwendet, um den täglichen Pflegebedarf einer Person und den damit verbundenen finanziellen Beitrag festzulegen. Die Einstufung in eine Pflegestufe erfolgt in der Regel bei der Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung oder bei der Inanspruchnahme von Pflegediensten. In der nachfolgenden Liste finden Sie die Pflegestufen nach zeitlichem Pflegebedarf pro Tag und Beiträge von Versicherern pro Tag in CHF (Stand: Mai 2023): Die zwölf Pflegestufen und ihre Bedeutung Die zwölf Pflegestufen geben Auskunft darüber, wie pflegebedürftig eine Person ist. Je höher die Pflegestufe, desto mehr Unterstützung benötigt die betroffene Person. Jeder einzelnen Pflegestufe ist jeweils ein zeitlicher Pflegebedarf pro Tag zugeordnet. Ein Beispiel: Ein Patient in der Pflegestufe 3 hat einen zeitlichen Pflegebedarf von 41 bis 60 Minuten pro Tag. Einstufung in die Pflegestufe: So läuft sie ab Für die Einstufung des Pflegebedarfs gibt es drei Verfahren, die Pflegebedarfsinstrumente genannt werden. In der Deutschschweiz ist vor allem das BESA-System (BewohnerInnen-Einstufungs- und Abrechnungssystem) verbreitet. Zieht ein Mensch in ein Heim, veranlasst das Heim die Einstufung. Die Kosten für die Bedarfsabklärung übernimmt die Krankenversicherung. Pflegebedarf und Finanzierung der Pflegeleistungen Der Pflegebedarf einer Person hat direkte Auswirkungen auf die Finanzierung der Pflegeleistungen. In der Schweiz werden die Pflegeleistungen von drei Parteien finanziert: Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) leistet einen festgelegten Beitrag an die Pflegeleistungen. Die Versicherten müssen sich in der Regel ebenfalls an den Kosten der Pflegeleistungen beteiligen. Ihre Beteiligung ist jedoch auf maximal 20 Prozent des höchsten Beitrags der OKP beschränkt. Die Restfinanzierung wird durch die Kantone geregelt und ist Aufgabe der Kantone und/oder der Gemeinden. Finanzierung der Pflegeleistungen zu Hause Die OKP leistet die folgenden Beiträge an die Pflegeleistungen (gemäss Artikel 7 a der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV)): Für Abklärung, Beratung und Koordination: 76,90 CHF pro Stunde Für Behandlungspflege: 63 CHF pro Stunde Für Grundpflege: 52,60 CHF pro Stunde Die Versicherten müssen sich mit maximal 15,35 CHF pro Tag an den Kosten für Pflegeleistungen beteiligen. Eine Mehrheit der Kantone sieht bei der Pflege zu Hause eine tiefere Beteiligung vor. Die Beteiligung an Pflegeleistungen ist zusätzlich zur ordentlichen Kostenbeteiligung zu leisten. Sind die Kosten der Pflegeleistungen mit dem Beitrag der OKP und der Beteiligung der Versicherten noch nicht vollständig gedeckt, so ist die Restfinanzierung Aufgabe der Kantone und/oder der Gemeinden. Finanzierung der Pflegeleistungen im Pflegeheim Bei einem Pflegebedarf der Pflegeheimbewohnerin oder des Pflegeheimbewohners bis 20 Minuten pro Tag vergütet die OKP 9,60 CHF an die Pflegeleistungen. Die Beiträge steigen linear auf 19,20 CHF pro Tag bei einem Pflegebedarf von 21 bis 40 Minuten, auf 28,80 CHF pro Tag für einen Pflegebedarf von 41 bis 60 Minuten, usw. bis zu einem Beitrag von 115,20 CHF pro Tag bei einem Pflegebedarf von mehr als 220 Minuten (gemäss Artikel 7 a der KLV). Die Versicherten müssen sich mit maximal 23 CHF pro Tag an den Kosten für Pflegeleistungen beteiligen. Einzelne Kantone sehen bei der Pflege im Pflegeheim eine tiefere Beteiligung vor. Die Beteiligung an Pflegeleistungen ist zusätzlich zur ordentlichen Kostenbeteiligung zu leisten. Sind die Kosten der Pflegeleistungen mit dem Beitrag der OKP und der Beteiligung der Versicherten noch nicht vollständig gedeckt, so ist die Restfinanzierung Aufgabe der Kantone und/oder der Gemeinden. Berücksichtigung von körperlichen und geistigen Fähigkeiten Bei der Beurteilung des Pflegebedarfs und der Einstufung in eine Pflegestufe werden nicht nur körperliche Beeinträchtigungen berücksichtigt, sondern auch geistige und psychische Faktoren. Die Gutachter ermitteln in verschiedenen Lebensbereichen den Grad der Selbstständigkeit des (potenziell) Pflegebedürftigen mit Hilfe eines Punktwerts zwischen 0 (der Betroffene kann die Aktivität ohne eine helfende Person, oder mit Hilfsmitteln, durchführen) und 3 (Person kann die Aktivität nicht durchführen, auch nicht in Teilen). Die Gesamtpunktezahl, die sich aus der Bewertung der verschiedenen Lebensbereiche ergibt, entscheidet darüber, in welchem Pflegegrad ein Patient eingestuft wird. Lebensbereiche, die bei der Einstufung berücksichtigt werden Die Gutachter beurteilen bei der Pflegegrad-Einstufung folgende sechs Lebensbereiche, die auch als "Module" bezeichnet werden: Mobilität (körperliche Beweglichkeit): Morgendliches Aufstehen, Fortbewegen in der Wohnung, Treppensteigen etc. Geistige und kommunikative Fähigkeiten: Orientierung über Ort und Zeit, Sachverhalte begreifen, Risiken erkennen, verstehen, was andere sagen etc. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: Unruhe in der Nacht, Ängste, Aggressionen, Abwehr von Pflegemassnahmen etc. Selbstversorgung: Sich selbstständig waschen und anziehen, essen und trinken, allein zur Toilette gehen etc. Selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen und deren Bewältigung: Fähigkeit, allein seine Medikamente einzunehmen, den Blutdruck zu messen oder zum Arzt zu gehen etc. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Fähigkeit, den Alltag selbst zu gestalten, direkten Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen etc. Unterstützung und Leistungen bei unterschiedlichen Pflegegraden Je nach Pflegegrad erhalten Pflegebedürftige in unterschiedlichem Umfang Unterstützung von der Pflegeversicherung. Dabei werden nicht nur Geldleistungen, sondern auch verschiedene Sachleistungen sowie finanzielle Zuschüsse für Pflegehilfsmittel oder zum barrierefreien Wohnungsumbau gewährt. Pflegegrade 1 bis 5: Leistungen im Überblick Pflegebedürftige im Pflegegrad 1 erhalten unter anderem Pflegeberatung, Beratung in eigener Häuslichkeit, Versorgung mit Hilfsmitteln sowie Zuschüsse zur Verbesserung des Wohnumfeldes (wie Treppenlift oder altersgerechte Dusche). Hinzu kommt ein Entlastungsbetrag (ambulant) in Höhe von bis zu 125 CHF pro Monat. Er ist zweckgebunden und kann zum Beispiel für eine Tages- oder Nachtpflege oder eine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Pflegebedürftige mit höheren Pflegegraden (2 bis 5) erhalten zusätzlich unterschiedliche Geld- und Sachleistungen sowie Zuschüsse für stationäre Pflege, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und teilstationäre Pflege (Tages-/Nachtpflege). Tipps für die Pflege zu Hause und die Wahl der richtigen Pflegestufe Oftmals ist es für Patientinnen und Patienten mit niedriger Pflegestufe finanziell sinnvoller, zu Hause von privaten Betreuungsdiensten versorgt zu werden. Je nach Kanton zahlen Pflegebedürftige für die Spitex einen maximalen Betrag von 15,35 CHF pro Tag. Hinzu kommen Kosten für die Betreuung eines Patienten und anfallenden Haushaltsarbeiten. Ab Pflegestufe 6 sollte man jedoch genau kalkulieren, ob die Pflege in einem Heim günstiger wäre.
  • Leben mit Demenz – Tipps für Angehörige und Betreuende

    von Martin Weingart | 18.05.2023
    Demenz ist eine Erkrankung, die nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Angehörigen und Pflegekräfte vor grosse Herausforderungen stellt. Der richtige Umgang mit Demenzkranken ist wichtig, um das Zusammenleben für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten. In diesem Artikel geben wir Ihnen hilfreiche Tipps und Informationen, wie Sie als Angehöriger oder Pflegekraft den Alltag mit Demenzkranken meistern können. 1. Verständnis für die Erkrankung entwickeln 1.1 Informieren Sie sich über das Krankheitsbild Um mit Demenzkranken richtig umzugehen, ist es wichtig, sich über das Krankheitsbild zu informieren. Es gibt verschiedene Organisationen und Stiftungen, wie zum Beispiel die Alzheimer-Stiftung, die Ihnen Informationen und Ratschläge zum Thema Demenz bieten. Je mehr Sie über die Erkrankung wissen, desto besser können Sie die betroffene Person verstehen und werden sicherer im Umgang mit ihr. 1.2 Akzeptieren Sie die Veränderungen Demenz verändert das Leben der betroffenen Person und auch das Leben der Angehörigen. Akzeptieren Sie diese Veränderungen und passen Sie sich an die neuen Umstände an. Jeder Mensch geht anders mit der Diagnose Demenz um, und es ist wichtig, dies zu akzeptieren und die betroffene Person in ihrem individuellen Verhalten zu unterstützen. 1.3 Verständnis für herausforderndes Verhalten Menschen mit Demenz können unvorhersehbar und herausfordernd im Verhalten sein. Verstehen Sie, dass diese Verhaltensweisen auf die Erkrankung zurückzuführen sind und nicht persönlich gemeint sind. Versuchen Sie, die Ursachen für solche Verhaltensweisen zu identifizieren und entsprechend darauf zu reagieren. 2. Kommunikation und Interaktion mit Demenzkranken 2.1 Angepasste Kommunikation Sprechen Sie langsam, in kurzen Sätzen und in einfachen Worten. Halten Sie in Gesprächen Blickkontakt und achten Sie darauf, nur eine Sache auf einmal zu sagen oder zu fragen. Vermeiden Sie "Warum, Weshalb, Wann und Wo"-Fragen und zeigen Sie Anerkennung für das, was gelungen ist. Weisen Sie nicht auf Fehler hin. 2.2 Einfühlungsvermögen zeigen Versuchen Sie, sich in die Lebensrealität der betroffenen Person hineinzuversetzen und ihre Gefühle und Bedürfnisse nachzuvollziehen. Zeigen Sie Verständnis und gehen Sie einfühlsam auf die betroffene Person ein. Geben Sie Sicherheit und Orientierung durch vertraute Routinen, Strukturen und Kommunikationsmuster. 2.3 Gemeinsame Aktivitäten Gestalten Sie gemeinsame Aktivitäten, die den Interessen und Fähigkeiten der betroffenen Person entsprechen. Dabei können sowohl kognitive als auch motorische Fähigkeiten gefördert werden. Fördern Sie die Selbstständigkeit der betroffenen Person, indem Sie ihr Aufgaben übertragen, die sie noch bewältigen kann. 3. Tagesstruktur und Alltagsbewältigung 3.1 Feste Tagesabläufe und Routinen Menschen mit Demenz benötigen eine Tagesstruktur mit festen Tagesabläufen, Ritualen und einfachen Regeln. Das liefert Orientierung und Sicherheit. Aktivitäten oder Aufgaben sollten jede Woche am selben Tag zur selben Zeit stattfinden. Dasselbe gilt auch für die Mahlzeiten. 3.2 Unterstützung im Alltag Unterstützen Sie die betroffene Person bei alltäglichen Aufgaben wie der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme oder dem Anziehen. Passen Sie dabei die Hilfestellung an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der betroffenen Person an. Fördern Sie auch die Selbstständigkeit, indem Sie der betroffenen Person Aufgaben übertragen, die sie noch bewältigen kann. 3.3 Umgang mit Orientierungslosigkeit Orientierungslosigkeit gehört zu den häufigen Symptomen von Demenz. Unterstützen Sie die betroffene Person, indem Sie Orientierungshilfen wie Wandkalender, grosse Uhren oder farbliche Markierungen anbringen und einfache Erklärungen geben. Zeigen Sie Verständnis für die Rat- und Orientierungslosigkeit und versuchen Sie, möglichst viel Sicherheit und Orientierung zu bieten. 4. Emotionale Unterstützung 4.1 Einfühlungsvermögen und Geduld Zeigen Sie Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse der betroffenen Person und gehen Sie einfühlsam auf sie ein. Üben Sie Geduld, auch wenn das Verhalten der betroffenen Person herausfordernd sein kann. Bleiben Sie ruhig und gelassen, auch wenn die Situation schwierig ist. 4.2 Positives betonen Sprechen Sie im Umgang mit der betroffenen Person über positive Themen und loben Sie sie für ihre Erfolge und Stärken. Erinnern Sie die betroffene Person an schöne Erlebnisse und fördern Sie so ihr Selbstwertgefühl und Wohlbefinden. 4.3 Beruhigende Massnahmen Schaffen Sie eine entspannte Atmosphäre und verwenden Sie beruhigende Massnahmen wie sanfte Musik, entspannende Düfte oder beruhigende Berührungen, um die betroffene Person zu beruhigen und Unruhe zu reduzieren. 5. Unterstützung für Angehörige und Pflegekräfte 5.1 Informationsbeschaffung und Schulungen Informieren Sie sich über das Krankheitsbild und die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige und Pflegekräfte. Es gibt spezielle Schulungen und Kurse, die Ihnen hilfreiche Tipps und Informationen im Umgang mit Demenzkranken vermitteln. 5.2 Selbstfürsorge und Entlastung Achten Sie auf Ihre eigene körperliche und mentale Gesundheit und sorgen Sie für regelmässige Auszeiten und Entlastung. Wenden Sie sich an Fachstellen, Selbsthilfegruppen oder Pflegeberatungsstellen, um Unterstützung und Hilfe im Umgang mit der Demenzbelastung zu erhalten. 5.3 Inanspruchnahme von Hilfsangeboten Scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen, sei es durch professionelle Pflege- und Betreuungsangebote oder durch Unterstützung im Haushalt. Viele Hilfsleistungen können durch einen Pflegegrad finanziert werden, und es gibt zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote für Angehörige und Pflegekräfte. 6. Anpassung des häuslichen Umfelds 6.1 Demenzgerechte Raumgestaltung Passen Sie das häusliche Umfeld an die Bedürfnisse der betroffenen Person an und gestalten Sie die Wohnräume demenzgerecht. Achten Sie dabei auf eine übersichtliche und funktionale Einrichtung, gute Beleuchtung und Orientierungshilfen. 6.2 Sicherheitsmassnahmen Sorgen Sie für ausreichende Sicherheit im häuslichen Umfeld, beispielsweise durch das Anbringen von Handläufen, rutschfesten Bodenbelägen oder Sicherheitsgittern an Fenstern und Treppen. Überprüfen Sie regelmässig die Umgebung auf mögliche Gefahrenquellen und passen Sie diese gegebenenfalls an. 7. Freizeitgestaltung und soziale Kontakte 7.1 Gemeinsame Aktivitäten und Hobbys Gestalten Sie gemeinsame Freizeitaktivitäten, die den Interessen und Fähigkeiten der betroffenen Person entsprechen. Fördern Sie die Selbstständigkeit und das Selbstwertgefühl der betroffenen Person, indem Sie ihr Aufgaben übertragen, die sie noch bewältigen kann. 7.2 Pflege sozialer Kontakte Unterstützen Sie die betroffene Person dabei, soziale Kontakte zu pflegen und regelmässig Freunde und Verwandte zu treffen. Soziale Interaktion ist für das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz sehr wichtig und kann dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. 8. Medizinische Versorgung und Therapieangebote 8.1 Regelmässige ärztliche Kontrolle Sorgen Sie dafür, dass die betroffene Person regelmässig ärztlich untersucht wird und die notwendige medizinische Versorgung erhält. Dies umfasst auch die regelmässige Überprüfung der Medikation und die Anpassung der Therapie an den aktuellen Krankheitsverlauf. 8.2 Inanspruchnahme von Therapieangeboten Nutzen Sie verschiedene Therapieangebote wie Ergotherapie, Physiotherapie oder Logopädie, um die kognitiven und motorischen Fähigkeiten der betroffenen Person bestmöglich zu erhalten und zu fördern. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse über die verschiedenen Angebote und deren Kostenübernahme. 9. Rechtliche und finanzielle Aspekte 9.1 Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung Sorgen Sie dafür, dass eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung für die betroffene Person erstellt werden. Damit können Sie sicherstellen, dass im Falle einer Entscheidungsunfähigkeit die Wünsche und Vorstellungen der betroffenen Person berücksichtigt werden. 9.2 Finanzielle Hilfen und Unterstützung Informieren Sie sich über finanzielle Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten, die Ihnen im Rahmen der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz zur Verfügung stehen. Dazu gehören beispielsweise Pflegegeld, Verhinderungspflege oder Entlastungsbeträge. Wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse oder Pflegeberatungsstelle, um mehr über die verschiedenen Angebote und deren Voraussetzungen zu erfahren. 10. Unterstützung bei der Entscheidung für eine stationäre Pflege 10.1 Abwägen von Vor- und Nachteilen Wenn die häusliche Pflege und Betreuung der betroffenen Person nicht mehr ausreichend möglich ist, kann ein Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung in Betracht gezogen werden. Wägen Sie die Vor- und Nachteile einer solchen Entscheidung sorgfältig ab und beziehen Sie dabei die Bedürfnisse und Wünsche der betroffenen Person mit ein. 10.2 Auswahl der geeigneten Pflegeeinrichtung Bei der Auswahl der geeigneten Pflegeeinrichtung sollten Sie auf verschiedene Faktoren achten, wie zum Beispiel die Lage, die Ausstattung und das Betreuungsangebot. Informieren Sie sich über spezielle Demenz-Pflegeeinrichtungen und besuchen Sie mehrere Einrichtungen, um einen persönlichen Eindruck zu gewinnen. Das Leben mit einem Demenzkranken kann sowohl für Angehörige als auch für Pflegekräfte eine grosse Herausforderung darstellen. Mit den richtigen Tipps und Unterstützung können Sie jedoch den Alltag mit Demenzkranken so angenehm wie möglich gestalten und eine hohe Lebensqualität für alle Beteiligten sicherstellen.
  • Heimeinritt - Die richtige Planung & Vorbereitung beim Umzug ins Pflegeheim

    von Martin Weingart | 15.05.2023
    Ein Heimeintritt ist ein wichtiger Schritt im Leben älterer Menschen und ihrer Angehörigen. In der Schweiz gibt es viele Pflegeheime, die den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Bewohner entsprechen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den Heimeintritt und den Umzug ins Pflegeheim sorgfältig planen und vorbereiten können. Heimeintritt: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Der Heimeintritt sollte in Betracht gezogen werden, wenn die Pflege zu Hause durch Angehörige oder ambulante Dienste wie die Spitex nicht mehr ausreichend ist. Gründe für den Heimeintritt können körperliche und psychische Einschränkungen sein, die sich im Laufe der Zeit verschlimmern. Unhaltbar wird die Situation, wenn die pflegebedürftige Person durch ihr Verhalten sich selbst oder Angehörige gefährdet. Frühzeitig über den Heimeintritt sprechen Es ist wichtig, das Thema Heimeintritt rechtzeitig mit der betroffenen Person und den Angehörigen zu besprechen. Eine frühzeitige Planung hilft dabei, den Umzug ins Pflegeheim stressfreier und besser auf die Bedürfnisse und Wünsche der pflegebedürftigen Person abgestimmt zu gestalten. Auswahl des passenden Pflegeheims in der Schweiz Die Auswahl des richtigen Pflegeheims ist entscheidend für das Wohlbefinden der betroffenen Person. In der Schweiz gibt es viele Alters- und Pflegeheime, die unterschiedliche Schwerpunkte und Betreuungsangebote haben. Bei der Auswahl des Pflegeheims sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden: Standort Ein Heim in der Nähe des bisherigen Wohnorts oder in einer bevorzugten Region erleichtert den Übergang und ermöglicht den Kontakt zu Freunden und Verwandten. In der Schweiz gibt es eine Vielzahl von Pflegeheimen in unterschiedlichen Kantonen. Unter heiminfo.ch finden Sie schnell und einfach Altersheime und ähnliche Einrichtungen in verschiedenen Orten in der Schweiz. Ausstattung und Zimmer Die Ausstattung des Pflegeheims und der Zimmer sollte den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person entsprechen. Wichtige Kriterien sind zum Beispiel die Grösse der Zimmer, die Möglichkeit, eigene Möbel mitzubringen, und die Verfügbarkeit von Balkonen oder Terrassen. Auch die Barrierefreiheit und die Sicherheit im Heim sind wichtige Aspekte. Pflege und Betreuung Die Qualität der Pflege und Betreuung im Pflegeheim ist entscheidend für das Wohlbefinden der pflegebedürftigen Person. Informieren Sie sich über das Pflegekonzept und die Qualifikation des Personals. Zudem sollte geklärt werden, ob die freie Arztwahl möglich ist und ob Langzeitpflege und Betreuung auch bei langanhaltenden Krankheiten gewährleistet sind. Zusätzliche Dienstleistungen und Aktivitäten Ein gutes Pflegeheim bietet zusätzliche Dienstleistungen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Coiffeur und Pediküre an. Auch ein abwechslungsreiches Freizeitangebot und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme am Gemeinschaftsleben im Heim sind wichtige Aspekte bei der Auswahl des Pflegeheims. Kosten und Finanzierung Die Kosten für den Heimeintritt und die Pflege im Pflegeheim müssen von den pflegebedürftigen Personen und ihren Angehörigen getragen werden. In der Schweiz werden die Pflegekosten teilweise von der Krankenkasse, der öffentlichen Hand und den Ergänzungsleistungen gedeckt. Informieren Sie sich über die Kostenstruktur des Pflegeheims und die Möglichkeiten zur Finanzierung. Heimeintritt vorbereiten: Umzug ins Pflegeheim planen Ein Umzug ins Pflegeheim erfordert eine sorgfältige Planung und Vorbereitung. Hier sind einige Schritte, die Sie bei der Planung des Heimeintritts beachten sollten: Heimvertrag abschliessen Der Heimvertrag regelt die Rechte und Pflichten der pflegebedürftigen Person und des Pflegeheims. Studieren Sie den Heimvertrag und das Reglement genau, bevor Sie unterschreiben. Achten Sie besonders auf die Kündigungsfristen und die Regelungen zur Hausrat- und Haftpflichtversicherung. Wohnung oder Haus auflösen Die Auflösung der bisherigen Wohnung oder des Hauses ist eine wichtige Aufgabe, die von den Angehörigen gemeinsam bewältigt werden sollte. Dabei sind unter anderem folgende Punkte zu beachten: Mietvertrag kündigen oder Haus verkaufen Umzug organisieren und Umzugshelfer oder -firma beauftragen Gegenstände und Möbel auswählen, die ins Pflegeheim mitgenommen werden sollen Entscheiden, was mit dem restlichen Hausrat geschehen soll Entrümpelungsdienst beauftragen Adressänderung und Abmeldung Informieren Sie Verwandte, Freunde, Ämter, Versicherungen, Banken, Krankenkasse und Ärzte über die neue Adresse und Telefonnummer der pflegebedürftigen Person. Stellen Sie einen Nachsendeauftrag bei der Post und melden Sie die pflegebedürftige Person bei der alten und neuen Wohngemeinde an bzw. ab. Medizinische Versorgung sicherstellen Organisieren Sie die medizinische Versorgung der pflegebedürftigen Person im Pflegeheim. Klären Sie ab, ob der bisherige Hausarzt weiterhin zuständig sein kann oder ob ein neuer Arzt im Pflegeheim gewählt werden muss. Besorgen Sie die benötigten Medikamente und Arztunterlagen für die erste Zeit im Pflegeheim. Besuch und Unterstützung organisieren Um den Heimeintritt für die pflegebedürftige Person so angenehm wie möglich zu gestalten, sind regelmässige Besuche von vertrauten Personen wichtig. Organisieren Sie die Unterstützung durch Familie und Freunde, damit die pflegebedürftige Person sich gut einlebt. Fazit Der Heimeintritt und der Umzug ins Pflegeheim sind grosse Herausforderungen für pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen. Eine frühzeitige Planung und sorgfältige Vorbereitung können jedoch dazu beitragen, diesen Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten. Informieren Sie sich über die verschiedenen Pflegeheime in der Schweiz und wählen Sie ein Heim, das den Bedürfnissen und Wünschen der pflegebedürftigen Person entspricht. Bereiten Sie den Heimeintritt und den Umzug ins Pflegeheim gemeinsam mit der pflegebedürftigen Person und den Angehörigen vor, um den Start in das neue Zuhause so angenehm wie möglich zu gestalten.
  • Die perfektionierte Suche nach der passenden Pflegeinstitution

    von Martin Weingart | 14.01.2021
    Die letzten beiden Jahre waren für uns alle besondere Jahre. Insbesondere Pflegeinstitutionen waren plötzlich mit vielfältigen, aussergewöhnlichen Herausforderungen konfrontiert. Auch wir hatten in Folge der Coronakrise einen leichten Besucherrückgang zu verzeichnen. Mit unseren rund 420'000 jährlichen Aufrufen in den letzten drei Jahren sind wir aber noch immer schweizweit nach heiminfo.ch das am meisten besuchte Portal für Alterspflege. heiminfo.ch verzeichnet gemäss eigenen Angaben vor der Coronakrise rund 500'000 Aufrufe jährlich, jedoch verteilen sich diese Aufrufe auf ca. 3860 telefonbuchartig aufgeschaltete Pflegeinstitutionen, was einen Schnitt von rund 130 Aufrufen pro Jahr und Institution ergibt. Bei uns erhalten Pflegeinstitutionen durchschnittlich fast 5000 Aufrufe pro Jahr und somit eine viel höhere Sichtbarkeit und mit durchschnittlich über 70 Kontaktanfragen wohl auch eine grössere Nachfrage. Auch in diesem Jahr möchten wir weiterhin unseren qualitativen Ansatz mit umfassenden, hochwertigen Texten, Bildergalerien, Downloads und direktem Kontakt zur zuständigen Person verfolgen und so Pflegebedürftigen & Angehörigen eine sinnvolle Orientierung bieten, damit alle die passende Pflegeinstitution einfach finden können. Die hohe Qualität der Information und Beratung ist auch das zentrale Unterscheidungsmerkmal zu allen anderen Portalen für Pflegeinstitutionen, die meist nur allgemeine Kontaktdaten anzeigen und im besten Falle kurze, stichwortartige Beschreibungen aufführen. Um die Suche nach der passenden Pflegeinstitution weiter zu vereinfachen, haben wir unsere interne Suchfunktion stark verbessert und die Seite mit den Suchergebnissen mit zahlreichen Filtern ergänzt, damit jeder mit wenigen Klicks zur gewünschten Pflegeinstitution findet. Weiter haben wir auch die mobile Version unserer Webseite überarbeitet, damit von überall her einwandfrei auf unser Portal für Alterspflege zugegriffen werden kann. Im kommenden Jahr werden wir uns verstärkt dafür einsetzen, die Anzahl Pflegeinstitutionen und somit die Auswahlmöglichkeiten für Pflegebedürftige & Angehörige nochmals stark zu erweitern. Wir wünschen trotz allem allen ein freudiges und vor allem gesundes neues Jahr!
  • Wir vereinfachen Ihre Recherche und bieten Ihnen zahlreiche weitere Vorteile

    von Martin Weingart | 22.03.2020
    Sparen Sie Zeit – Nutzen Sie pflege-heime.ch Unser Ziel ist es, Ihnen möglichst viel Arbeit abzunehmen und Ihnen die Suche nach einer passenden Einrichtung zu erleichtern. Hierzu bieten wir Ihnen zu jeder Einrichtung umfassende Informationen in Text, Bild und Video sowie direkte Kontaktmöglichkeiten. Mit uns kommen Sie schnell ans Ziel, egal ob Sie gezielt suchen, sich generell informieren, oder vergleichen wollen. Einrichtungen in Ihrer Nähe entsprechend Ihren Bedürfnissen Ordnen Sie alle Einrichtungen nach Kanton und finden Sie so schnell die für Sie passende Einrichtung in Ihrer Nähe. Mit unseren Filtermöglichkeiten können Sie sich zudem nur jene Einrichtungen anzeigen lassen, die zu Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen passen. Mit diesen Auswahlkriterien können wir Ihnen speziell für Sie ausgewählte Pflegeeinrichtungen präsentieren. Persönliche Beratung und individuelle Pflegeangebote Wir verstehen uns als Partner der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen und möchten Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Angebot vorlegen können. Auf der Profilseite der gewünschten Einrichtung können sie daher deren Ansprechpartner jeweils direkt kontaktieren und erhalten so eine kostenlose, persönliche Beratung. So können wir gemeinsam mit Ihnen ein Pflegekonzept entwickeln, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Unabhängigkeit und Transparenz Unser Ziel ist es, für Sie die Unterstützung zu organisieren, die zu Ihrer derzeitigen Situation und Ihren Vorstellungen passt. Als Dienstleister ist unsere Unabhängigkeit daher von grosser Wichtigkeit. pflege-heime.ch ist politisch und konfessionell neutral, eigenständig, wirtschaftlich unabhängig und vertritt keine Partikularinteressen.
  • Wir helfen Pflegebedürftigen auf der Suche nach dem passenden Pflegeheim

    von Martin Weingart | 22.02.2020
    Die Wohnformen für Wohnen im Alter sind heute so vielfältig wie nie zuvor – vom Betreuten Wohnen in der eigenen Wohnung über Leben in Alterswohngemeinschaften bis hin zu Pflegeheimen mit Vollzeitpflege. Dabei ersetzt Betreutes Wohnen immer mehr die klassischen Pflegeheime, doch nicht für alle ist Betreutes Wohnen die richtige Wohnform im Alter. Suchen Sie noch das für Sie passende Pflegeangebot für Ihr Leben im Alter? Auf pflege-heime.ch finden Sie mittlerweile rund hundert Angebote von Pflegeheimen und für Betreutes Wohnen und können alle Pflegeanbieter entsprechend Ihren Wünschen filtern und jeweils gleich direkt kontaktieren. So erhalten Sie in kurzer Zeit einen Überblick und können bei Bedarf das persönliche Gespräch suchen.
  • Erfolgreiche Vermittlung zwischen Pflegebedürftigen & Pflegeeinrichtungen

    von Martin Weingart | 22.01.2020
    2019 war ein sehr erfolgreiches Jahr für pflege-heime.ch. Mit einer halben Million Aufrufen und rund 4000 vermittelten Anfragen konnten wir unsere Stellung als wichtiger Ausgangspunkt für Pflegebedürftige & Angehörige auf der Suche nach einer passenden Pflegeeinrichtung festigen. Mittlerweile vertrauen rund hundert Schweizer Pflegeeinrichtungen auf unsere Dienstleistungen. Die Profilseiten der Pflegeeinrichtungen bieten unseren Besuchern eine gute Übersicht über das jeweilige Pflegeangebot und den Pflegeeinrichtungen selbst eine hohe Sichtbarkeit. Angeführt von Frienisberg - üses Dorf mit rund 9000 Aufrufen wurden alle Pflegeeinrichtungen bei uns weit über tausend Mal angesehen. Da wir keine Vermittlungsprovision verlangen, ist unsere Plattform für Schweizer Pflegeeinrichtungen eine gute Möglichkeit zu geringen Kosten die hohe Auslastung zu sichern und freie Plätze rasch zu besetzen. Darüber hinaus geniesst unser Stellenmarkt mit über 80‘000 Aufrufen bei nur wenigen Stellenausschreibungen eine hohe Sichtbarkeit pro Stelleninserat und so auch eine gute Möglichkeit zielgruppenspezifisch neue Mitarbeitende respektive eine neue Stelle zu finden. Wir werden auch im nächsten Jahr unsere Besucherzahlen weiter steigern und freuen uns sehr, uns weiterhin im Sinne der Pflegebedürftigen & Angehörigen in der Schweiz einzusetzen.
  • Das führende Portal für Alterspflege

    von Martin Weingart | 15.03.2019
    2018 konnten wir unsere Stellung als wichtiger Informationspunkt für Pflegebedürftige & Angehörige weiter festigen. Dank gezielten Werbeanzeigen für die angemeldeten Pflegeeinrichtungen und weiteren Marketingmassnahmen konnten wir in den letzten zwölf Monaten über 450'000 Aufrufe unserer Webseite erzeugen und rund 4'000 Kontaktanfragen an die Pflegeeinrichtungen vermitteln. Dies ergibt ein Wachstum von rund 42% gegenüber dem Vorjahr! Einige Pflegeeinrichtungen wie das Alterszentrum Kreuzlingen wurden bei uns innert Jahresfrist gar rund 8000 Mal besucht und rund 200 Mal kontaktiert! Wir freuen uns, uns auch im kommenden Jahr dafür einzusetzen, dass einerseits Pflegebedürftige & Angehörige schnell & einfach die passende Pflegeeinrichtung finden und kontaktieren können und andererseits Pflegeeinrichtungen ohne grossen Aufwand langfristig eine hohe Auslastung sichern und freie Plätze rasch besetzen können.

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