✓ Angebote in Ihrer Nähe ✓ Kostenlose Infos ✓ Persönliche Beratung
Menu

Alterspflege in der Schweiz » Leben im Alter

  • Vorsichtsmassnahmen gegen Trickbetrug - Auf das sollten Sie achten

    von Martin Weingart | 08.08.2023
    In den letzten Jahren hat die Anzahl der Trickbetrügereien, bei denen insbesondere Senioren das Ziel sind, zugenommen. Die Methoden, die diese Trickbetrüger anwenden, werden immer ausgefeilter und perfider. Die Anfälligkeit älterer Menschen Einer der Gründe, warum Senioren besonders anfällig für solche Betrügereien sind, könnte in der Funktionsweise ihres Gedächtnisses liegen. Untersuchungen haben gezeigt, dass ältere Menschen sich tendenziell leichter an positive Erfahrungen erinnern und daher eher dazu neigen, das Gute in Menschen zu sehen. Dies kann sie anfälliger für Betrüger machen, die sich als vertrauenswürdige Personen ausgeben. Die Rolle des Gedächtnisses Eine Studie der University of Pennsylvania legt nahe, dass sich Erinnerungen und soziale Motive im Laufe der Lebensjahre verändern. Ältere Menschen neigen dazu, sich eher an gerechte Transaktionen zu erinnern, auch wenn diese Erinnerungen nicht unbedingt zutreffen. Sie erinnern sich auch leichter positiv an Personen, die sie in der Vergangenheit unfair behandelt haben. "Den kenne ich schon, deshalb muss er ein guter Mensch sein." Dieses Denkmuster könnte eine Rolle spielen, wenn Senioren wiederholt Opfer desselben Betrügers werden. Soziale Motive Im Gegensatz dazu neigen jüngere Menschen eher dazu, sich an Personen zu erinnern, von denen sie unfair behandelt wurden. Sie sind stärker darauf aus, materielle Vorteile zu erlangen und reagieren sensibler auf negative Signale. Ältere Menschen hingegen legen mehr Wert auf den Erhalt sozialer Kontakte, was sie anfälliger für Betrug machen kann. Häufige Betrugsmethoden Es gibt verschiedene Methoden, die Betrüger anwenden, um ihr Ziel zu erreichen. Einige der häufigsten sind der Enkeltrick, der falsche Polizist und der Telefonbetrug. Der Enkeltrick Bei dieser Methode gibt sich der Betrüger als Enkel oder andere nahe Verwandte des Opfers aus und behauptet, in einer Notsituation zu sein, in der er dringend Geld benötigt. Das Opfer wird dann dazu gedrängt, Geld zu überweisen oder persönlich zu übergeben. Der falsche Polizist In diesem Szenario gibt sich der Betrüger als Polizist aus und behauptet, dass das Vermögen des Opfers in Gefahr ist. Er fordert das Opfer auf, Geld oder Wertsachen zu übergeben, um sie angeblich in Sicherheit zu bringen. Telefonbetrug Beim Telefonbetrug rufen die Betrüger ihre Opfer an und geben sich als Mitarbeiter von Behörden oder Unternehmen aus. Sie versuchen, das Opfer dazu zu bringen, persönliche Informationen preiszugeben oder Geld zu überweisen. Vorsichtsmassnahmen gegen Betrug Es gibt verschiedene Massnahmen, die Senioren ergreifen können, um sich vor diesen Betrügereien zu schützen. Seien Sie misstrauisch Wenn jemand Sie auffordert, grosse Geldsummen abzuheben und einem Fremden zu übergeben oder irgendwo zu deponieren, sollten Sie misstrauisch werden. Die Polizei wird nie grössere Bargeldsummen verlangen, und erst recht nicht telefonisch. Geben Sie keine persönlichen Daten heraus Wenn ein Anrufer Sie dazu auffordert, heikle Daten wie Kontoinformationen oder Passwörter herauszugeben, sollten Sie dies nicht tun. Auch wenn der Anrufer sagt, er benötige diese Informationen zum Abgleich oder zu Ihrer Identifikation. Informieren Sie die Polizei Wenn Sie verdächtige Anrufe erhalten oder wenn auf Ihrem Display die "117" erscheint, sollten Sie den Anruf nicht entgegennehmen und sofort die Polizei informieren. Die Polizei wird Sie nie über die Notrufnummer anrufen. Kontrollanruf bei der Spitex Wenn sich Anrufer als Mitarbeiter der Spitex ausgeben, sollten Sie bei der entsprechenden Spitexstelle einen Kontrollanruf machen, um deren Echtheit zu überprüfen. Die Rolle der Polizei Die Polizei spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Trickbetrügereien. Sie informiert die Öffentlichkeit über neue Betrugsmethoden und rät insbesondere älteren Menschen zur Vorsicht. Warnungen vor Betrugsmaschen Die Polizei warnt regelmässig vor speziellen Betrugsphänomenen und gibt Ratschläge, wie man sich davor schützen kann. Sie bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit und Mithilfe bei der Bekämpfung dieser Art von Kriminalität. Melden Sie verdächtige Beobachtungen Verdächtige Beobachtungen sollten unverzüglich der Polizei unter der Notfallnummer 117 gemeldet werden. Dies kann dazu beitragen, Betrüger zu fassen und zukünftige Betrugsversuche zu verhindern. Informationskampagnen Die Polizei führt auch Informationskampagnen durch, in denen sie die Bevölkerung über die Methoden der Betrüger aufklärt und Tipps zur Prävention gibt. Diese Kampagnen können dazu beitragen, die Anzahl der Betrugsfälle zu reduzieren. Fazit Die Anzahl der Trickbetrügereien, bei denen Senioren das Ziel sind, hat in den letzten Jahren zugenommen. Während die Betrüger immer ausgefeiltere Methoden anwenden, können sich Senioren durch Misstrauen, Vorsicht und das Melden verdächtiger Beobachtungen schützen. Die Polizei spielt dabei eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung und Prävention dieser Betrugsfälle. Es ist wichtig, dass sich Senioren über die verschiedenen Betrugsmethoden informieren und entsprechende Vorsichtsmassnahmen ergreifen.
  • Tipps zur Förderung der mentalen Gesundheit im Alter

    von Martin Weingart | 27.07.2023
    Die mentale Gesundheit ist ein integraler Bestandteil unseres allgemeinen Wohlbefindens und spielt eine entscheidende Rolle in unserer Lebensqualität. Besonders im Alter kann die Aufrechterhaltung der mentalen Gesundheit eine Herausforderung darstellen, da verschiedene Veränderungen und Belastungen auftreten können. Doch es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre mentale Gesundheit auch im höheren Lebensalter stärken und fördern können. 1. Verständnis der mentalen Gesundheit im Alter 1.1 Definition und Bedeutung Mentale Gesundheit bezeichnet mehr als nur das Fehlen einer psychischen Erkrankung. Sie umfasst unsere emotionalen, psychologischen und sozialen Aspekte des Wohlbefindens. Sie beeinflusst, wie wir denken, fühlen und uns verhalten, und hilft uns, mit dem Stress des Lebens umzugehen. 1.2 Herausforderungen und Belastungen Mit zunehmendem Alter können verschiedene Herausforderungen und Belastungen auftreten, die die mentale Gesundheit beeinflussen können. Dazu gehören körperliche Erkrankungen, der Verlust von Angehörigen oder Freunden, Isolation oder finanzielle Belastungen. 2. Prävention und Förderung der mentalen Gesundheit 2.1 Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit Eine wichtige Rolle spielt die Art und Weise, wie wir mit uns selbst umgehen. Achtsamkeit - das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments - kann dazu beitragen, Stress abzubauen und das psychische Wohlbefinden zu stärken. 2.2 Gesunder Lebensstil Ein gesunder Lebensstil ist ein weiterer wesentlicher Faktor für die Aufrechterhaltung der mentalen Gesundheit. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmässige körperliche Aktivität und ausreichend Schlaf. 2.3 Soziale Kontakte und Aktivitäten Soziale Kontakte und Aktivitäten tragen ebenfalls zur mentalen Gesundheit bei. Sie sorgen für ein Gefühl von Zugehörigkeit und können dabei helfen, Isolation und Einsamkeit zu vermeiden. 3. Spezifische Tipps zur Förderung der mentalen Gesundheit im Alter 3.1 Aktives Gehirntraining Gehirntraining spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention von Demenz und anderen altersbedingten kognitiven Veränderungen. Dazu gehören Aktivitäten, die das Gehirn herausfordern und stimulieren, wie Lesen, Rätsel lösen oder das Erlernen neuer Fähigkeiten. 3.2 Körperliche Aktivität Regelmässige körperliche Aktivität trägt zur Förderung der mentalen Gesundheit bei. Sie kann Stress und Angst reduzieren, den Schlaf verbessern und das allgemeine Wohlbefinden steigern. 3.3 Soziale Interaktion Soziale Interaktion ist ein weiterer wichtiger Faktor. Der Austausch mit anderen Menschen, sei es durch Gespräche, gemeinsame Aktivitäten oder ehrenamtliche Tätigkeiten, kann das Gefühl von Zugehörigkeit stärken und die mentale Gesundheit fördern. 4. Umgang mit Veränderungen und Belastungen 4.1 Akzeptanz von Veränderungen Mit zunehmendem Alter können verschiedene Veränderungen - sowohl körperlich als auch in der Lebenssituation - auftreten. Es ist wichtig, diese Veränderungen zu akzeptieren und sich darauf einzustellen. 4.2 Stressbewältigung Stress kann die mentale Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, effektive Strategien zur Stressbewältigung zu erlernen und anzuwenden. 5. Unterstützung und Hilfsangebote 5.1 Beratungsstellen und Informationsangebote Es gibt zahlreiche Beratungsstellen und Informationsangebote, die Unterstützung und Hilfe bei Fragen rund um die mentale Gesundheit im Alter bieten. Dazu gehören unter anderem die Alzheimer-Gesellschaften und verschiedene Beratungsstellen in den Bundesländern. 5.2 Technische Hilfsmittel Technische Hilfsmittel können ebenfalls zur Unterstützung dienen. Dazu gehören beispielsweise Sensoren, die anzeigen, wenn eine Person das Bett verlässt, oder "smarte" Geräte, die bei der Bewältigung des Alltags helfen können. 6. Vorsorge und Planung 6.1 Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen Eine frühzeitige Planung kann hilfreich sein, um auf Veränderungen vorbereitet zu sein und Wünsche festzulegen. Dazu gehören unter anderem Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. 6.2 Anpassung der Wohnsituation Eine Anpassung der Wohnsituation an die veränderten Bedürfnisse kann ebenfalls sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise die Installation von Rauchmeldern und Sicherungen am Herd, ausreichend Beleuchtung und die Beseitigung von Stolperstellen. 7. Unterstützung für pflegende Angehörige 7.1 Selbstfürsorge Für pflegende Angehörige ist es wichtig, auch auf die eigene mentale Gesundheit zu achten. Das kann bedeuten, sich regelmässige Pausen zu gönnen, sich Unterstützung zu suchen und auf die eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu achten. 7.2 Hilfs- und Trainingsangebote Es gibt zahlreiche Hilfs- und Trainingsangebote für pflegende Angehörige. Sie können dabei helfen, mit der Belastung umzugehen und die eigene mentale Gesundheit zu stärken. 8. Die Rolle der Gesellschaft 8.1 Schaffung von Rahmenbedingungen Die Gesellschaft, Kantone und Gemeinden, Arbeitgeber sowie Fachpersonen können dazu beitragen, dass ältere Menschen trotz zunehmender Belastungen ihre Ressourcen optimal nutzen und lange, und mit hohem Wohlbefinden, zu Hause leben können. 8.2 Wertschätzung und Anerkennung Die Wertschätzung und Anerkennung der Erfahrungen und Fähigkeiten älterer Menschen kann dazu beitragen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ihre mentale Gesundheit zu fördern. 9. Zusammenfassung und Ausblick Die mentale Gesundheit im Alter ist ein wichtiges Thema, das nicht vernachlässigt werden sollte. Durch Prävention, Förderung und entsprechende Unterstützungsangebote kann die mentale Gesundheit im Alter gestärkt und gefördert werden.
  • Sicher Velo fahren im Alter

    von Martin Weingart | 06.07.2023
    Das Radfahren ist eine der gesündesten und erfüllendsten Aktivitäten, die Menschen in jedem Alter genießen können. Mit zunehmendem Alter können jedoch besondere Herausforderungen und Risiken auftreten. In diesem Artikel werden wir die Vorteile des Radfahrens im Alter, die damit verbundenen Sicherheitsaspekte und hilfreiche Tipps für ein sicheres und angenehmes Erlebnis auf dem Fahrrad diskutieren. Die Vorteile des Radfahrens im Alter Hauptvorteile des Radfahrens Das Radfahren im Alter bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Es aktiviert den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem und hält Herz, Kreislauf und Knochen in guter Verfassung. Zudem trägt es zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bei und hält den Geist wach. Die frische Luft, die beim Radfahren eingeatmet wird, versorgt den Körper mit Sauerstoff, was zusätzlich zum Wohlbefinden beiträgt. Förderung der Selbstständigkeit Indem man regelmäßig radelt, kann man auch im Alter lange selbstständig bleiben. Es ist eine sanfte Art der Bewegung, die den Körper fit hält und gleichzeitig die Umwelt schont. Ob man kurze Strecken im Alltag oder längere Touren in der Freizeit fährt, Radfahren hilft dabei, die Mobilität zu erhalten und die Lebensqualität zu erhöhen. Sicherheitsbedenken beim Radfahren im Alter Bewusstsein für Risiken Mit zunehmendem Alter kann das Risiko für Unfälle beim Radfahren steigen. Dies liegt unter anderem an einer abnehmenden Seh- und Hörkraft sowie einer möglicherweise verminderten Reaktionsfähigkeit. Falls es zu Stürzen kommt, benötigt der Körper im Alter oft länger, um sich zu erholen. Daher ist es wichtig, sich seiner Fähigkeiten bewusst zu sein und Strecken zu wählen, die man sicher bewältigen kann. Umgang mit E-Bikes Elektrofahrräder, auch E-Bikes genannt, erfreuen sich bei älteren Menschen großer Beliebtheit. Sie erleichtern das Radfahren, indem sie den Fahrer beim Treten der Pedale unterstützen. Allerdings ist ein E-Bike auch etwas gewöhnungsbedürftig, da es schwerer und schneller ist als ein herkömmliches Fahrrad. Sicherheitstipps für das Radfahren im Alter Tragen Sie einen Helm Ein Fahrradhelm ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor beim Radfahren, unabhängig vom Alter. Er kann im Falle eines Unfalls vor schwereren Verletzungen schützen und sollte daher immer getragen werden. Seh- und Hörhilfen Wer eine Seh- oder Hörhilfe benötigt, sollte diese beim Radfahren unbedingt dabei haben. Sie hilft dabei, den Verkehr besser wahrzunehmen und so sicherer unterwegs zu sein. Vermeiden Sie Hektik Eine ruhige und bedachte Fahrweise senkt das Risiko für Unfälle. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, schneller zu fahren, wenn andere Radfahrer drängeln. Planen Sie genügend Zeit für Ihre Fahrradtouren ein und fahren Sie in einem Tempo, in dem Sie sich wohl und sicher fühlen. Auswahl des richtigen Fahrrads Anpassung an individuelle Bedürfnisse Das Fahrrad sollte auf die individuellen Bedürfnisse des Fahrers abgestimmt sein. Ein tieferer Sattel erleichtert beispielsweise das Auf- und Absteigen, während breite Reifen für mehr Stabilität sorgen. Ein Fahrrad mit tiefem Durchstieg kann besser geeignet sein als ein klassisches Herrenrad. Überlegung eines E-Bikes Ein E-Bike kann eine gute Option für ältere Menschen sein, insbesondere wenn sie längere Strecken oder unebenes Gelände bewältigen wollen. Allerdings sollte man sich vor dem Kauf ausreichend mit der Funktionsweise vertraut machen und das E-Bike auf einer sicheren Strecke testen. Training und Vorbereitung Gesundheitscheck Bevor man mit dem Radfahren beginnt oder nach einer längeren Pause wieder einsteigt, sollte man einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen lassen. Dazu gehören Seh- und Hörtests sowie ein Belastungs-EKG, um die körperliche Fitness zu überprüfen. Balance-Training Um das Gleichgewicht zu verbessern, kann man Übungen wie das Stehen auf einem Bein oder Tai-Chi durchführen. Darüber hinaus kann ein Fahrrad-Sicherheitstraining dabei helfen, die Fahrfähigkeiten zu verbessern und sicherer auf dem Rad zu werden. Verhaltensregeln im Straßenverkehr Straßenverkehrsordnung Beim Radfahren sollte man sich stets an die Straßenverkehrsordnung halten. Auch wenn man auf Fahrradwegen fährt, sollte man aufmerksam sein und den Verkehr im Auge behalten. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man auf Straßen fährt, die auch von Autos genutzt werden. Vermeidung von Gefahren Die meisten Unfälle im Zweiradverkehr passieren ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Daher ist es wichtig, die Kontrolle über das Fahrrad zu behalten und Situationen zu vermeiden, die zu einem Sturz führen könnten. Nutzung von Hilfsmitteln Taschen und Körbe Um das Gleichgewicht nicht zu beeinträchtigen, sollten Taschen nicht am Lenker, sondern im Fahrradkorb oder der Satteltasche transportiert werden. So lassen sich auch kleinere Einkäufe oder persönliche Gegenstände sicher transportieren. Unterstützung durch Elektromotoren Ein Elektromotor kann älteren Menschen helfen, auch Steigungen problemlos zu bewältigen. Damit können sie längere Strecken zurücklegen und sind flexibler in ihrer Mobilität. Die Freude am Fahrradfahren erhalten Genießen Sie die Fahrt Das Radfahren sollte in erster Linie Spaß machen. Daher ist es wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen und die Fahrt zu genießen. Ob man eine kurze Strecke im Alltag oder eine längere Tour in der Freizeit fährt - wichtig ist, dass man sich dabei wohl und sicher fühlt. Bleiben Sie aktiv Das regelmäßige Radfahren hält nicht nur den Körper fit, sondern auch den Geist wach. Es hilft dabei, aktiv zu bleiben, die Umwelt zu schätzen und die Lebensqualität zu erhöhen. Daher sollte man auch im Alter die Freude am Radfahren nicht verlieren. Radreisen im Alter Keine Grenzen gesetzt Mit den richtigen Vorbereitungen und Sicherheitsmaßnahmen sind auch Radreisen im Alter möglich. Sie bieten die Möglichkeit, neue Orte zu entdecken, die Natur zu genießen und gleichzeitig aktiv zu bleiben. Vorbereitung ist der Schlüssel Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche und sichere Radreise. Dazu gehört die Auswahl der richtigen Route, die Anpassung des Fahrrads an die individuellen Bedürfnisse und das Training der körperlichen Fitness und Fahrfähigkeiten. Fazit Das Radfahren im Alter bietet zahlreiche Vorteile und kann zu einer erhöhten Lebensqualität beitragen. Mit den richtigen Sicherheitsmaßnahmen und Vorbereitungen kann man auch im Alter sicher und mit Freude Radfahren. Es ist nie zu spät, mit dem Radfahren zu beginnen oder es wieder aufzunehmen. Also, steigen Sie aufs Rad und genießen Sie die Fahrt!
  • Einsamkeit im Alter - Was man dagegen tun kann

    von Martin Weingart | 29.06.2023
    Einsamkeit im Alter ist ein weit verbreitetes Phänomen, das sowohl das körperliche als auch das seelische Wohlbefinden beeinflusst. In der Schweiz sind etwa 160.000 Menschen über 62 Jahre von Einsamkeit betroffen. In diesem Artikel werden die Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungen für dieses Problem beleuchtet. 1. Definition von Einsamkeit Einsamkeit ist ein subjektives Gefühl, das entsteht, wenn eine Person ein Missverhältnis zwischen der Anzahl sozialer Kontakte, die sie gerne hätte, und der tatsächlichen Anzahl wahrnimmt. Es ist wichtig, zwischen Einsamkeit und Alleinsein zu unterscheiden. Alleinsein ist ein objektiver Zustand und muss nicht zwangsläufig negativ empfunden werden. Einsamkeit hingegen entsteht, wenn das Alleinsein als etwas Negatives wahrgenommen wird. 1.1 Unterschiedliche Ausprägungen von Einsamkeit Es gibt verschiedene Formen von Einsamkeit. Eine vorübergehende Einsamkeit kann beispielsweise auftreten, wenn man an einen neuen Ort zieht oder erstmals alleine wohnt. Wenn dieser Zustand jedoch über einen längeren Zeitraum anhält, kann daraus eine chronische Einsamkeit entstehen, die sich auf die Gesundheit auswirkt. 2. Auswirkungen von Einsamkeit auf die Gesundheit Chronische Einsamkeit kann sowohl die psychische als auch die physische Gesundheit beeinträchtigen. Studien zeigen, dass einsame Menschen früher sterben und häufiger unter Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Krebserkrankungen, Depressionen oder Angststörungen leiden. Einige der möglichen Ursachen für diese Zusammenhänge sind: Einsame Menschen neigen dazu, ungesündere Lebensgewohnheiten zu entwickeln, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und schlechter Schlaf. Einsamkeit kann zu erhöhtem Stress und einem geschwächten Immunsystem führen, was das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöht. 3. Ursachen und Risikofaktoren für Einsamkeit im Alter Es gibt verschiedene Auslöser und Risikofaktoren, die zu Einsamkeit führen können: Scheidung Umzug Krankheit Tod des Partners oder der Partnerin Veränderungen im sozialen Umfeld, z.B. durch das Elternwerden Generell sind Personen, die alleine oder ohne feste Beziehung leben, häufiger von Einsamkeit betroffen. Zudem ist Einsamkeit im Alter häufiger, da enge Freundschaften fehlen, Partner oder Freunde sterben, oder die Mobilität aufgrund des Gesundheitszustandes eingeschränkt ist. 4. Altersgruppen und Einsamkeit Obwohl Einsamkeit im Alter am häufigsten vorkommt, sind auch jüngere Altersgruppen betroffen. Laut dem Bundesamt für Statistik ist der Anteil der Personen, die sich manchmal oder oft einsam fühlen, bei der Altersgruppe 65+ niedriger als bei jüngeren Altersgruppen. Dies liegt möglicherweise an den Veränderungen im sozialen Netzwerk, die in jungen Jahren stattfinden, wie zum Beispiel der Umzug aus dem Elternhaus und der Einstieg ins Berufsleben. 5. Einfluss der Pandemie auf Einsamkeit Die Covid-19-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Einsamkeit in der Bevölkerung gehabt. Eine Studie in der Schweiz zeigt, dass während der Kontaktbeschränkungen mehr Menschen unter Einsamkeit litten. Mit den schrittweisen Lockerungen ging dies jedoch zurück. Es gibt jedoch noch keine Langzeitstudien, die die langfristigen Folgen der Pandemie auf die Einsamkeit in verschiedenen Altersgruppen untersuchen. 6. Wege aus der Einsamkeit Es gibt verschiedene Ansätze, um Einsamkeit zu reduzieren und soziale Kontakte wiederherzustellen: 6.1 Selbsthilfe Einsame Menschen können versuchen, selbstständig aus ihrer Einsamkeit herauszukommen. Dazu können sie beispielsweise: Sich selbst etwas Gutes tun, indem sie sich bewusst Zeit für sich nehmen und sich verwöhnen Soziale Kontakte pflegen, indem sie Nachbarn oder Bekannte einladen oder sich an Veranstaltungen in ihrer Umgebung beteiligen Offen für Neues bleiben, indem sie Kurse besuchen oder sich ehrenamtlich engagieren Erfolgversprechende Interventionen, um Einsamkeit zu reduzieren, können jedoch auch von professionellen Psychotherapeuten oder Angehörigen angeboten werden. 6.2 Professionelle Hilfe Wenn Selbsthilfe nicht ausreicht, können professionelle Therapieansätze wie kognitive Verhaltenstherapie oder Psychotherapie helfen. Diese können dabei unterstützen, negative Denkmuster zu durchbrechen und soziale Kompetenzen zu verbessern. 6.3 Unterstützung durch Angehörige und Freunde Angehörige und Freunde können ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten, um einsamen Menschen zu helfen. Sie können: Gespräche initiieren und ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste des Betroffenen bieten Gemeinsame Aktivitäten planen, die Spass machen und das Gefühl der Zugehörigkeit stärken Den Betroffenen ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen 7. Tools und Anlaufstellen zur Unterstützung Für Menschen, die unter Einsamkeit leiden, gibt es verschiedene Tools und Anlaufstellen, die auch von zu Hause aus unterstützend wirken können: Mein Ohr für Dich: Ein kostenloser Telefondienst, bei dem geschulte Gesprächspartner für ein offenes Ohr und Unterstützung sorgen seniorweb.ch: Eine dreisprachige, interaktive Internetplattform für Menschen über 50 in der Schweiz, die von Freiwilligen gestaltet und betrieben wird seniorentreff.ch: Eine Plattform für deutschsprachige Senioren weltweit, die den Austausch und die Kommunikation untereinander fördert SRF-Samstig-Jass: Eine Online-Spieleplattform, bei der man in einer Gruppe Jass spielen und gleichzeitig mit anderen Teilnehmern chatten kann 8. Prävention von Einsamkeit im Alter Um Einsamkeit im Alter vorzubeugen, ist es wichtig, schon in jüngeren Jahren auf ein stabiles soziales Netzwerk zu achten und aktiv an der Pflege von Beziehungen zu arbeiten. Dazu gehören: Regelmässiger Kontakt zu Familie und Freunden Teilnahme an Veranstaltungen und Aktivitäten, die den sozialen Austausch fördern Aufbau von Vertrauensverhältnissen und tiefgehenden Beziehungen 9. Zusammenfassung Einsamkeit im Alter ist ein weit verbreitetes und ernstzunehmendes Problem, das sowohl die psychische als auch die physische Gesundheit betrifft. Es ist wichtig, die Ursachen und Auswirkungen von Einsamkeit zu verstehen und frühzeitig Massnahmen zu ergreifen, um dem entgegenzuwirken. Dazu gehören sowohl Selbsthilfe, professionelle Unterstützung als auch die Hilfe von Angehörigen und Freunden. Durch den Aufbau und die Pflege eines stabilen sozialen Netzwerks kann das Risiko von Einsamkeit im Alter verringert werden.
  • Wie man die richtige Betreuung im Alter auswählt

    von Martin Weingart | 12.06.2023
    Im Alter kann es vorkommen, dass ältere Menschen Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen benötigen. Dabei ist es wichtig, die richtige Art der Betreuung auszuwählen, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. In der Schweiz gibt es verschiedene öffentliche und private Möglichkeiten, um ältere Menschen zu betreuen und zu unterstützen wie zum Beispiel die Spitexdienste und Dovida. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die verschiedenen Typen der Betreuung im Alter vorstellen und Ihnen Tipps geben, wie Sie die passende Betreuung für sich oder Ihre Angehörigen finden können. 1. Hilfe im Alltag 1.1 Haushaltshilfe Eine der grundlegenden Arten der Betreuung im Alter ist die Hilfe bei alltäglichen Aufgaben, wie zum Beispiel Einkaufen, Kochen oder Reinigen der Wohnung. Eine Haushaltshilfe kann hier eine grosse Entlastung sein, insbesondere wenn ältere Menschen körperliche Einschränkungen haben oder einfach mehr Zeit für sich selbst oder ihre Hobbys benötigen. 1.2 Mobiler Pflegedienst Ein mobiler Pflegedienst ist eine weitere Möglichkeit, ältere Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen. Hierbei kommt eine Pflegekraft stundenweise oder nach Bedarf zu den Senioren nach Hause und hilft bei der Grundpflege, wie zum Beispiel Körperpflege, Mobilisierung oder Hilfe beim Essen. Auch medizinische Betreuung kann durch einen mobilen Pflegedienst geleistet werden, wenn dies notwendig ist. 2. Betreutes Wohnen Betreutes Wohnen ist eine sehr beliebte Form der Altenbetreuung und Seniorenbetreuung in der Schweiz. Ältere Menschen werden hier nach ihrem Bedarf gepflegt und bewahren sich trotzdem ihre Eigenständigkeit in ihren eigenen vier Wänden. In Anlagen des betreuten Wohnens können sie sich rund um die Uhr auf die Betreuungskräfte verlassen und erhalten darüber hinaus auch wichtige Hilfestellungen im Alltag, wie etwa einen Ernährungsberater. 3. Tagespflege Wer das Leben in den eigenen vier Wänden nicht komplett aufgeben möchte, sich aber dennoch einen abwechslungsreichen Alltag wünscht und weiterhin am sozialen Leben teilhaben möchte, kann eine Tagespflege in Anspruch nehmen. Bei dieser Form der Altenbetreuung verbringt die pflegebedürftige Person den Tag in einer Pflegeeinrichtung und kehrt am Abend ins eigene Zuhause zurück. 4. Pflegeheim Ein Pflegeheim ist eine weitere Option für die Betreuung im Alter, insbesondere wenn der ältere Mensch ein hohes Bedürfnis nach medizinischer Kontrolle und Pflege hat. In einem Pflegeheim wird der ältere Mensch rund um die Uhr medizinisch überwacht und im Ernstfall kann schnell erste Hilfe geleistet werden. Darüber hinaus bietet ein Pflegeheim auch die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und gemeinsam mit anderen Senioren den Alltag zu gestalten. 5. 24-Stunden-Betreuung zu Hause Die 24-Stunden-Betreuung ist eine intensive Form der Altenbetreuung, bei der eine erfahrene Pflegekraft in häuslicher Gemeinschaft mit dem hilfsbedürftigen Senior lebt. Diese Art der Betreuung ermöglicht es dem Pflegebedürftigen, weiterhin dort zu leben, wo er sich am wohlsten fühlt: im eigenen Zuhause. Die 24-Stunden-Betreuung nimmt Angehörigen jene Aufgaben ab, welche die eigenen Kräfte im Laufe der Zeit übersteigen. 6. Kurzzeitpflege Kurzzeitpflege ist eine temporäre Form der Betreuung im Alter, die zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei vorübergehenden Einschränkungen in Anspruch genommen werden kann. Die pflegebedürftige Person wird dabei für eine begrenzte Zeit in einer Pflegeeinrichtung betreut, bevor sie wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehrt. 7. Die Rolle der Angehörigen und des sozialen Umfelds Angehörige und das soziale Umfeld spielen eine zentrale Rolle bei der Betreuung älterer Menschen. Oftmals sind es die Kinder oder andere Verwandte, die eine grosse Unterstützung bieten und sich um die Betreuung ihrer älteren Angehörigen kümmern. Doch in vielen Fällen kann der Pflegeaufwand nicht innerhalb der eigenen Familie geleistet werden, und externe Hilfe wird benötigt. 8. Wie finde ich die richtige Betreuung für meine Angehörigen? Um die passende Betreuung im Alter für sich oder seine Angehörigen zu finden, ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Wünsche zu berücksichtigen. Folgende Fragen können Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen: Welche Art der Unterstützung wird benötigt (Hilfe im Alltag, Pflege, medizinische Betreuung)? Wie viel Selbstständigkeit und Unabhängigkeit soll erhalten bleiben? Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung? Welche sozialen Kontakte und Aktivitäten sind wichtig? 9. Tipps für die Auswahl der richtigen Betreuung in der Schweiz Informieren Sie sich über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen in Ihrer Nähe oder der Nähe Ihrer Angehörigen. Besuchen Sie die Einrichtungen persönlich, um einen Eindruck von der Atmosphäre und den Betreuungskräften zu bekommen. Sprechen Sie mit anderen Senioren oder Angehörigen, die bereits Erfahrungen mit den verschiedenen Betreuungsformen gemacht haben. Achten Sie auf Qualitätskriterien und Zertifizierungen der Einrichtungen und Betreuungskräfte. Bei der Inanspruchnahme von ambulanter Betreuung oder 24-Stunden-Betreuung: Achten Sie darauf, dass die Betreuungskraft über eine entsprechende Ausbildung und Erfahrung verfügt. Ein empfehlenswerter Dienstleister für Betreuung zu Hause ist beispielsweise Home Instead. 10. Zusammenfassung Es gibt eine Vielzahl von Betreuungsmöglichkeiten für ältere Menschen in der Schweiz, die sich je nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen auswählen lassen. Ob Hilfe im Alltag, Betreutes Wohnen, Tagespflege oder 24-Stunden-Betreuung – es ist wichtig, die richtige Betreuungsform für sich oder seine Angehörigen zu finden, um ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben im Alter zu ermöglichen. Informieren Sie sich über die verschiedenen Angebote, sprechen Sie mit anderen Senioren und Angehörigen und achten Sie auf Qualitätskriterien und Zertifizierungen, um die passende Betreuung für sich oder Ihre Angehörigen zu finden.
  • Tipps für ältere Menschen bei Hitze

    von Martin Weingart | 08.06.2023
    Die Sommerhitze kann für alle unangenehm sein, aber ältere Menschen sind besonders anfällig für gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit hohen Temperaturen. Zudem nehmen in der Schweiz aufgrund des Klimawandels die Anzahl der Hitzetage und Hitzewellen zu, was das Wohlbefinden und die Gesundheit beeinträchtigen kann. In diesem Artikel finden Sie wichtige Informationen, Tipps und Empfehlungen, die älteren Menschen helfen sich vor den Gefahren der Hitze zu schützen. 1. Warum sind ältere Menschen anfälliger für Hitze? Ältere Menschen sind aufgrund mehrerer Faktoren stärker von den Auswirkungen der Hitze betroffen: Schwächere Wärmeregulation: Im Alter fällt es dem Körper schwerer, sich an hohe Temperaturen anzupassen und die Körpertemperatur konstant zu halten. Vermindertes Durstgefühl: Ältere Menschen verspüren oft weniger Durst, was dazu führen kann, dass sie zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Chronische Erkrankungen: Personen mit chronischen Erkrankungen wie Herzkreislaufproblemen, Atemwegserkrankungen oder Diabetes sind besonders gefährdet. 2. Symptome von Hitzestress bei älteren Menschen Es ist wichtig, die Anzeichen von Hitzestress bei älteren Menschen zu erkennen, um rechtzeitig handeln zu können. Achten Sie auf folgende Symptome: Hohe Körpertemperatur Erhöhter Puls Schwäche und Müdigkeit Kopfschmerzen Muskelkrämpfe Trockener Mund Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall 3. Sofortmassnahmen bei Überhitzung Wenn bei einer älteren Person Anzeichen von Überhitzung auftreten, sollten Sie sofort handeln: Hinlegen: Legen Sie die betroffene Person in einen kühlen Raum oder zumindest in den Schatten. Körper kühlen: Kühlen Sie den Körper der Person mit einem feuchten Tuch oder kalten Wickeln, insbesondere auf Stirn und Nacken. Wasser trinken: Geben Sie der Person einige Schlucke frisches Wasser zu trinken. Notruf: Wenn sich der Zustand der Person nicht schnell bessert, kontaktieren Sie einen Arzt oder rufen Sie den Notruf an. 4. Tipps zur Vorbeugung von Hitzeproblemen bei älteren Menschen 4.1 Flüssigkeitszufuhr Ältere Menschen sollten darauf achten, mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken, auch wenn sie kein Durstgefühl verspüren. Alkoholische oder stark gezuckerte Getränke sollten vermieden werden. 4.2 Körperliche Aktivität Anstrengende Tätigkeiten sollten vermieden und auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Schützen Sie sich vor direkter Sonneneinstrahlung und halten Sie sich im Schatten auf. 4.3 Kleidung Tragen Sie leichte, luftige Kleidung und eine gute Kopfbedeckung. Verwenden Sie Sonnencreme mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor (>= 30) und einem breiten Spektrum (UVA/UVB). 4.4 Raumklima und Lüftung Halten Sie Räume kühl, indem Sie tagsüber Fenster und Fensterläden oder Vorhänge geschlossen halten und nachts lüften. Verwenden Sie gegebenenfalls Ventilatoren oder Klimaanlagen, um die Raumtemperatur zu senken. 4.5 Ernährung Nehmen Sie leicht verdauliche Mahlzeiten zu sich, wie Obst, Gemüse, Salate und Milchprodukte. Achten Sie auch auf eine ausreichende Salzzufuhr, um den durch das Schwitzen verursachten Mineralstoffverlust auszugleichen. 5. Unterstützung durch Angehörige und Nachbarn Angehörige und Nachbarn können älteren Menschen in der Hitze helfen, indem sie: Regelmässige Telefonate oder Besuche durchführen Hilfe bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken anbieten Eine gut lesbare Liste mit wichtigen Telefonnummern bereitstellen Bei Bedarf Betreuungsmöglichkeiten durch Hilfsdienste während Hitzewellen organisieren 6. Medizinische Betreuung und Medikamentenanpassung Ältere Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind, sollten mit ihrem Arzt klären, ob sie die Dosierung anpassen müssen. Die Einnahme von wassertreibenden Medikamenten kann den Flüssigkeitsmangel verstärken, daher ist eine ärztliche Rücksprache wichtig. 7. Schutz für Haustiere Vergessen Sie nicht, auch Ihre Haustiere vor der Hitze zu schützen. Stellen Sie ausreichend Wasser bereit und sorgen Sie für schattige Plätze. Lassen Sie Haustiere niemals in geparkten Autos zurück. 8. Vermeiden von Menschenmassen und Stresssituationen Vermeiden Sie grosse Menschenansammlungen und stressige Situationen, da diese die Belastung durch Hitze noch verstärken können. 9. Schlafumgebung Sorgen Sie für eine angenehme Schlafumgebung, indem Sie die Raumtemperatur senken und leichte Bettwäsche verwenden. Wenn möglich, weichen Sie zum Schlafen in einen kühleren Raum aus. 10. Notfallkontakte Halten Sie die Kontaktdaten von Ärzten, Apotheken und anderen wichtigen Ansprechpartnern griffbereit, um im Notfall schnell handeln zu können. Die Hitze kann für ältere Menschen in der Schweiz eine grosse Herausforderung darstellen. Mit den richtigen Vorsichtsmassnahmen, Tipps und Empfehlungen können Sie jedoch sicherstellen, dass Sie und Ihre Angehörigen gut durch die heissen Tage kommen. Achten Sie auf die Symptome von Hitzestress und handeln Sie schnell, um die Gesundheit Ihrer Lieben zu schützen.
  • Wohnen im Alter - Wohnformen & Trends

    von Martin Weingart | 02.06.2023
    Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft zeigt einen stetig steigenden Anteil älterer Menschen. Insbesondere in der Schweiz wird bis zum Jahr 2025 jede fünfte Person über 65 Jahre alt sein, und bis 2035 sogar jede vierte. Gleichzeitig möchten immer mehr Menschen dank guter Alters- und Gesundheitsvorsorge bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen. In diesem Artikel betrachten wir die Herausforderungen und Lösungen dieser Entwicklung und zeigen zukunftsweisende Wohnkonzepte für das Leben im Alter auf. Demografische Entwicklung Alterung der Bevölkerung Die Alterspyramide zeigt, dass der Anteil junger Menschen im Jahre 1900 noch sehr hoch war. Zwischen 1943 und 1966 gab es dann eine Geburtenspitze und es folgten die Babyboomer. Bis im Jahr 2045 wird sich der Anteil der 65-Jährigen von 18% auf rund 27% erhöhen und der Anteil von über 80-jährigen wird sich von aktuell gut 5% auf 10% steigern. In 10 Jahren wird es mehr Menschen ab 65 Jahren geben als Jugendliche und Kinder unter 20 Jahren. Ein Viertel der Bevölkerung wird dann über 65-jährig sein. Politische Herausforderungen Die rasante Zunahme von Menschen im 3. und 4. Lebensalter zwingt die schweizerische Alterspolitik, sich verstärkt mit den folgenden Themen auseinanderzusetzen: Ein mögliches längeres Arbeitsleben Förderung und Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens im Alter Unterschiedliche Lebens- und Bedürfnislagen älterer Menschen Garantieren der Solidarität und Unterstützung von Hilfsbedürftigen Steigende Pflege- und Unterstützungsbedürfnisse und deren Kosten Übergreifende Generationenpolitik durch die erweiterte gemeinsame Lebensspanne Krankheitsbilder Auch wenn die allgemeine Lebenssituation heute gut ist, lassen sich im Alter körperliche Beeinträchtigungen nicht verhindern. Die häufigsten Krankheitsbilder sind die Folgenden: Funktionelle Einschränkungen Depressionen durch schlechtes mentales Wohlbefinden Stürze als häufigste Unfallart Chronische Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose und Osteoporose Herz- und Kreislauferkrankungen als häufigste Todesursache Flüssigkeitsmangel führt zur Abnahme körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit Suchtverhalten wie Rauchen, Alkohol und Medikamentenmissbrauch Demenz, was zu Gedächtnisverlust führt Ambulant vor Stationär Die Alterspflege befindet sich im Wandel und es ist nicht nur erstrebenswerter, sondern auch volkswirtschaftlich günstiger, leicht pflegebedürftige Menschen ambulant zu Hause statt stationär in einem Heim zu betreuen. Dies deckt sich auch mit dem Wunsch der meisten älteren Menschen, möglichst lange selbstständig zu Hause leben zu können. Der Bund sieht hier Handlungsbedarf und hat die Regelung «ambulant vor stationär» in die Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) aufgenommen. Die ambulante Pflege und das betreute Wohnen gewinnen deshalb künftig noch mehr an Bedeutung. Übersicht von Wohnformen im Alter Es gibt heute bereits eine Vielzahl verschiedener Wohnkonzepte, die sich je nach Bedürfnis- und Altersphase anbieten. Die folgende Aufzählung zeigt eine Abgrenzung der möglichen Wohnformen und gliedert diese nach Betreuungsintensität: Privates Wohnen: Miete oder Eigentum einer Wohnung oder eines Hauses. Privates gemeinschaftliches Wohnen: Zusammenleben mehrerer Personen in einer Wohnung oder einem Haus, die sich Küche und Wohnzimmer teilen, aber ein eigenes Zimmer haben. Alterswohnen: Liegenschaft mit Alterswohnungen ohne Betreuung vor Ort. Betreutes Alterswohnen: Zum Beispiel eine Seniorenresidenz, angebunden an einen Pflegebetrieb mit ambulanten Dienstleistungen. Private Unterstützungslösungen: Ältere Menschen stellen unentgeltlich ihren Wohnraum gegen Hilfeleistung zur Verfügung oder Privatpersonen bieten pflegebedürftigen Personen einen Pflegeplatz in der eigenen Wohnung an. Pflegewohnangebote: Dazu gehörigen Pflegeheime, Pflegewohngruppen oder Altersheime. Alters- und seniorengerechtes Wohnen Anpassung des Wohneigentums Ältere Eigenheimbesitzer sollten frühzeitig in Erwägung ziehen, die Wohnung oder das Haus altersgerecht zu machen, d.h. bauliche Anpassungen vorzunehmen: Duschnische statt Badewanne, Treppenlift statt Treppe, Entfernung von Türschwellen, Anbringen von Haltegriffen usw. Vielfach gehen solche Umbauten auch einher mit einer «Redimensionierung». Nach dem Auszug der Kinder ist das Haus ohnehin viel zu gross und müsste seit langem neu, sinnvoller aufgeteilt werden. Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, mit dem Umbau das Eigenheim auch gleich seniorengerecht zu machen. Neue Wohnformen Nicht alle Seniorinnen und Senioren sind jedoch in der komfortablen Lage, ihr Wohneigentum an ihre veränderten Bedürfnisse im Alter anzupassen. Als Mieter müssen sich viele auf die Suche nach etwas Neuem, Geeigneterem machen. Glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren erfreuliche Entwicklungen hin zu neuen Wohnformen, in denen sich die Generationen treffen und voneinander profitieren und lernen können, anstatt aneinander vorbeizuleben. Für ältere Menschen, die Geselligkeit und sozialen Austausch schätzen, könnte zum Beispiel eine Wohn- oder Hausgemeinschaft ideal sein. Betreutes Wohnen und Selbstständigkeit Selbst organisierten Wohn- und Hausgemeinschaften haben jedoch vor allem dort Aussicht auf Erfolg, wo alle Altersgruppen sich noch ohne grössere Probleme gleichermassen einbringen können. Die stetige Zunahme der betagten Wohnbevölkerung in der Schweiz lässt dies aber nicht immer zu, lässt hingegen den Bedarf an Gemeinschaften anwachsen, in denen auf besondere Bedürfnisse noch besser eingegangen werden kann. Und so werden im grossen Stil Häuser, Zentren oder ganze Wohnsiedlungen mit so genannten Alterswohnungen geschaffen. Herausforderung «Altersdemenz» Mit zunehmender Alterung der Gesellschaft wird die Anzahl an demenzkranken Personen zunehmen. Diese Spezialbauten sind aufwendig und kostspielig und werden die staatlichen Budgets belasten. Herausforderung «Wohnen in Zentrumslagen» Das Bedürfnis der älteren Generation nach einer gut erschlossenen Wohnung ist zentral. Unabhängige Pensionierte sind noch stärker auf den Komfort von öffentlicher Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen und Erholung im unmittelbaren Umfeld angewiesen. Qualifizierte Verdichtung, An- und Aufbauten sind gefordert, um all den jungen und älteren Wohnungssuchenden in die Zentren gerecht zu werden. Herausforderung «Kleinwohnungen» Wohnen im Alter heisst Wohnen in einem Kleinhaushalt. Pensionierte leben zu zweit oder alleine, dadurch wird die Nachfrage an Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen in gut erschlossenen und versorgten Zentrumsregionen weiter zunehmen. Herausforderung «hindernisfreier Altbestand» Neue Wohnungen sind heute weitgehend hindernisfrei. Senioren leben jedoch oft in erschwinglichen Altbauwohnungen und möchten im gewohnten Umfeld bleiben. Es sind Grundlagen und Strategien für kostengünstiges, hindernisfreies Umbauen von Altbau-Liegenschaften zu entwickeln. Fazit Das Leben im Alter 2030 wird geprägt sein von innovativen und angepassten Wohnkonzepten, die den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung gerecht werden. Ob in den eigenen vier Wänden, in gemeinschaftlichen Wohnformen oder betreuten Wohnangeboten, die Zukunft des altersgerechten Wohnens in der Schweiz ist vielversprechend. Durch die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung und der Herausforderungen, die sich daraus ergeben, können wir sicherstellen, dass ältere Menschen in unserer Gesellschaft ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen können.
  • Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege - Finanzierung & Anschaffung

    von Martin Weingart | 29.05.2023
    Pflegehilfsmittel sind wichtige Unterstützungsmittel, die Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen im Alltag helfen, das Leben einfacher und komfortabler zu gestalten. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die verschiedenen Arten von Pflegehilfsmittel, Finanzierungsmöglichkeiten und deren Anwendung in der häuslichen Pflege in der Schweiz. Einleitung: Die Bedeutung von Pflegehilfsmitteln Pflegehilfsmittel dienen dazu, die Lebensqualität und Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen zu erhalten oder zu verbessern. Sie erleichtern den Alltag sowohl für die Pflegepersonen als auch für die betroffenen Personen und helfen dabei, körperliche Defizite auszugleichen, den Gesundheitszustand zu beobachten und die häusliche Pflege zu erleichtern. Die Hauptkategorien von Pflegehilfsmitteln sind: Technische Pflegehilfsmittel: z.B. Pflegebetten, mobile Patientenlifter, Rollstühle, Rollatoren Verbrauchsmaterialien: z.B. Inkontinenzartikel, Bettschutzeinlagen, Hygieneartikel, Einmalhandschuhe In der folgenden Übersicht werden die verschiedenen Arten von Pflegehilfsmitteln und deren Finanzierungsmöglichkeiten in der Schweiz detailliert erläutert. Übersicht über Pflegehilfsmittel 1. Technische Pflegehilfsmittel Technische Pflegehilfsmittel sind Geräte und Gegenstände, die die Mobilität, Sicherheit und Komfort von Pflegebedürftigen verbessern. Beispiele für technische Pflegehilfsmittel sind: Pflegebetten: Ermöglichen eine bequeme und sichere Lagerung der pflegebedürftigen Person und erleichtern die Pflege. Mobile Patientenlifter: Helfen, die pflegebedürftige Person sicher und komfortabel zu bewegen, z.B. vom Bett in den Rollstuhl. Pflegerollstühle: Speziell konzipierte Rollstühle für die häusliche Pflege, die den Komfort und die Mobilität der Pflegebedürftigen unterstützen. Rollatoren: Gehhilfen, die die Mobilität und Stabilität von pflegebedürftigen Personen verbessern. 2. Verbrauchsmaterialien Verbrauchsmaterialien sind Einwegartikel, die im Rahmen der häuslichen Pflege benötigt werden. Beispiele für Verbrauchsmaterialien sind: Inkontinenzartikel: Produkte wie Einlagen oder Windeln, die bei Inkontinenzproblemen helfen. Bettschutzeinlagen: Schützen die Matratze vor Verunreinigungen und erleichtern die Reinigung. Hygieneartikel: Produkte wie Feuchttücher oder Desinfektionsmittel, die die Körperhygiene und Sauberkeit im Pflegebereich gewährleisten. Einmalhandschuhe: Schützen die Hände der Pflegeperson vor Infektionen und erleichtern die Hygiene. Finanzierung von Pflegehilfsmitteln Die Finanzierung von Pflegehilfsmitteln in der Schweiz ist unterschiedlich geregelt und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Alter und der Versicherungssituation der pflegebedürftigen Person. Im Folgenden werden die wichtigsten Finanzierungsmöglichkeiten für Pflegehilfsmittel in der Schweiz vorgestellt. 1. Finanzierung durch die AHV Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) übernimmt in der Regel 75 Prozent der Nettokosten für bestimmte Pflegehilfsmittel, ohne dabei die individuellen Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu berücksichtigen. Dazu gehören beispielsweise Hörgeräte, Gehhilfen, orthopädische Schuhe, rutschfeste Unterlagen und Bandagen. 2. Finanzierung durch die IV Die Invalidenversicherung (IV) finanziert ebenfalls Pflegehilfsmittel, insbesondere für Menschen, die vor Erreichen des Rentenalters aufgrund von Invalidität auf solche angewiesen sind. Zu den von der IV finanzierten Hilfsmitteln gehören unter anderem Gehhilfen wie Rollatoren und Gehböcke. 3. Finanzierung durch die Krankenversicherung Die Krankenversicherung kann ebenfalls die Kosten für Pflegehilfsmittel übernehmen, insbesondere wenn diese von einem Arzt als medizinisch notwendig eingestuft und verordnet werden. Hierbei sind sowohl die Mittel- und Gegenständeliste (MiGel) der Grundversicherung als auch die Zusatzversicherung der Krankenkasse zu prüfen. 4. Weitere finanzielle Hilfen Es gibt weitere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für Pflegehilfsmittel zu erhalten, wie zum Beispiel den Occasionsmarkt für Hilfsmittel oder die Unterstützung durch lokale Organisationen wie Pro Senectute, Samaritervereine oder die Spitex. Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege in der Schweiz: Praktische Anwendungen Im Folgenden werden einige Beispiele für Pflegehilfsmittel und deren praktische Anwendung in der häuslichen Pflege in der Schweiz vorgestellt. 1. Mobilitätsförderung Pflegehilfsmittel wie Rollatoren, Rollstühle oder Gehstöcke unterstützen die Mobilität und Unabhängigkeit von Pflegebedürftigen im Alltag. Sie ermöglichen es ihnen, sich sicher und selbstständig zu bewegen und somit ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. 2. Alltagshilfen Alltagshilfen wie Greifhilfen, Ess- und Trinkhilfen oder orthopädische Schuhe erleichtern den Alltag von Pflegebedürftigen und deren pflegenden Angehörigen. Sie helfen bei alltäglichen Aufgaben wie Anziehen, Essen und Trinken oder Körperpflege und tragen somit zu einer erhöhten Lebensqualität bei. 3. Sicherheit und Schutz Pflegehilfsmittel wie Hausnotrufgeräte, rutschfeste Unterlagen oder spezielle Beleuchtungssysteme bieten Sicherheit und Schutz im häuslichen Umfeld. Sie reduzieren das Risiko von Unfällen und Stürzen und tragen somit zu einem sicheren und komfortablen Lebensumfeld bei. 4. Körperpflege und Hygiene Pflegehilfsmittel wie Bade- und Duschhilfen, Inkontinenzartikel oder Hygieneartikel erleichtern die Körperpflege und gewährleisten die Sauberkeit im Pflegebereich. Sie ermöglichen es Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen, die Körperhygiene aufrechtzuerhalten und somit die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln Bei der Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden: Bedarf und Notwendigkeit: Die Pflegehilfsmittel sollten den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen der pflegebedürftigen Person entsprechen und von einem Arzt als notwendig eingestuft und verordnet werden. Qualität und Funktionalität: Die Pflegehilfsmittel sollten qualitativ hochwertig, funktional und langlebig sein. Kosten und Finanzierung: Die Kosten für Pflegehilfsmittel sollten im Rahmen der verfügbaren Finanzierungsmöglichkeiten liegen. Beratung und Unterstützung: Bei der Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln sollten Sie sich von Experten wie Pro Senectute, Samaritervereinen oder der örtlichen Spitex beraten lassen. Fazit Pflegehilfsmittel sind unverzichtbare Unterstützungsmittel für die häusliche Pflege in der Schweiz. Sie verbessern die Lebensqualität und Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen und erleichtern den Alltag für pflegende Angehörige. Die Finanzierung von Pflegehilfsmitteln kann über verschiedene Quellen erfolgen, wie z.B. die AHV, IV oder die Krankenversicherung. Bei der Auswahl und Anschaffung von Pflegehilfsmitteln ist es wichtig, den individuellen Bedarf und die Notwendigkeit der pflegebedürftigen Person zu berücksichtigen und sich von Experten beraten zu lassen.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Tragen Sie sich ein in unseren Newsletter und erhalten Sie kostenlos monatliche News rund um Schweizer Pflegeeinrichtungen!